Miami Files – Die Charaktere

Schon seit knapp zwei Jahren spielen wir alle paar Monate jeweils ein ganzes Wochenende lang eine Runde im Universum der Dresden Files von Jim Butcher. Das macht sehr viel Spaß, aber irgendwie bin ich bis zu unserem letzten Abenteuer nicht dazu gekommen, mal selbst einen Spielbericht von den Runden zu schreiben. Jetzt allerdings hat sich das geändert – was allerdings auch bedeutet, dass das Diary Bezüge auf vergangene Ereignisse enthält, die nicht näher definiert sind. Muss ich schauen, ob ich das so lasse (echte Tagebücher sind ja auch nicht immer in allen Details aus-erklärt, weil sie nicht dafür gedacht sind, dass sie jemand anderes außer dem Autor liest) oder ob ich doch noch irgendwann in Rückblenden die früheren Erlebnisse der „schönen Männer“ erzähle.

„Die Schönen Männer“ ist übrigens der Spitzname unserer Gruppe, weil wir alle männliche Charaktere spielen und die auch noch alle ziemlich gut aussehen bzw. über tonnenweise Charisma verfügen. Das war eigentlich gar keine Absicht, hat sich aber so ergeben.

Und das sind die „schönen Männer“:

  • Alex Martin. Abgesandter von Eleggua. Verdient sich seinen Lebensunterhalt mit diesem und jenem, sprich allen möglichen handwerklichen Tätigkeiten, Gefallen, die er Leuten macht und die er von Leuten bekommt. Er kann alles lenken, was sich fortbewegt, kennt alles und jeden sowie Wege ins und durch das Nevernever.
  • Edward Marcus Parsen. Lykanthropischer Cop im Special Investigations Unit des Miami Police Department, der nicht nur zu Vollmond seinen Zorn und seine Aggressionen im Zaum halten muss. Ist in einer vorsichtigen Beziehung mit Cherie Raith, Totilas‘ Cousine.
  • Ricardo „Cardo“ Alcazár. Bestsellender Urban Fantasy-Autor. Der einzige Pure Mortal der Runde, der dafür Fantasie und Kreativität, Charme und Überredungskunst sowie nicht zuletzt ein wohlgefülltes Bankkonto aufweisen kann. Seine Bekanntheit hat ihm schon Türen geöffnet, ihm aber auch schon den einen oder anderen unangenehmen Moment verschafft.
  • Roberto Alveira. Tief gläubiger Santerío, der allerdings von den meisten anderen Santeríos als Scheinheiliger betrachtet und zum Teil nicht sonderlich gemocht wird, von den Leuten, die ihm vorwerfen, einen zu starken Fokus auf Geld und das Materielle zu legen.
  • Totilas Raith. Philantropischer White Court-Vampir. Totilas, der in vollem Wissen zum White Court Vampir geworden ist, weil er mit deren besonderen Fähigkeiten den Menschen besser helfen kann, wie er fand, hat seinen Hungerdämon stets unter eiserner Kontrolle. Vom Rest seiner Familie, vielleicht mit Ausnahme seiner Cousine Cherie, wird er wegen seiner Schwäche für die Menschen meist mit Herablassung gesehen, aber in letzter Zeit hat er (auch im Zusammenspiel mit seinen mehr oder weniger normalen Freunden) doch etwas den Respekt seines Großvaters Gerald erringen können.

(Unsere Abenteuer sind übrigens alle nach den echten Harry-Dresden-Romanen benannt, aber trotz der identischen Titel sind die eigentlichen Abenteuer von den Romanhandlungen völlig unabhängig. Es hat sich nur, ähnlich wie der Spitzname für die Jungs, einfach ergeben, und es macht riesigen Spaß, die bekannten Romantitel komplett anders zu interpretieren.)

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