Igniculus-in-Arden, 29. April 2014

Nach der Erkundung des Turms teilen die Igniculi sich zunächst auf. Wolfram folgt in Tiergestalt den Spuren, die in die Heide hinausführen, bis er nach einer oder zwei Stunden auf die Reste eines Lagerfeuer stößt. Dort ist der eine Mensch, der sich am Turm mit dem Dörfler getroffen hat, zu einer Handvoll dort wartender Personen gestoßen, woraufhin diese weiterzogen. An dem Lagerplatz findet Wolfram eine Umhangfibel, deren Machart eindeutig auf Nordmänner hindeutet.

Indessen warten die übrigen Sodales im Dorf und beschließen, solange das Haus zu bewachen, zu dem die Spuren vom Turm hinführen. Weil sie fürchtet, dass die hitzköpfige Constantia etwas Unbedachtes tun könnte, schickt Principa Gudrid lieber Semper Secundus los, der ja zusätzlich zu seiner Unsichtbarkeit auch diesen sehr nützlichen Zauber beherrscht, mit dem er bei Berühren einer Wand durch diese hindurch in den Raum dahinter sehen kann.

Der Tremere nähert sich also dem Haus, wirkt dann den Unsichtbarkeitszauber auf sich – und patzt dabei ziemlich spektakulär. Dies hat zur Folge, dass er zwar unsichtbar wird, aber nun jeder seiner Schritte donnernd widerhallt wie der eines Riesen. Daran, unbemerkt an das Haus heranzukommen, ist also nicht mehr zu denken. Statt dessen, und um nicht noch mehr Lärm zu machen, weil auch schon neugierige Dörfler aus ihren Hütten kommen und schauen, was da los ist, bleibt der Magus stocksteif stehen und will abwarten, bis die Lage sich wieder beruhigt hat.

Dummerweise ist aus einem der Häuser auch eine Katze gekommen, und Katzen sind ja dafür bekannt, dass sie Unsichtbarkeit und Verzauberungen aller Art durchschauen können. Das Tier nähert sich also dem Unsichtbaren und streicht ihm um die Beine, worauf die Besitzerin der Katze, eine ältere Frau, mit erhobenem Besen auf die Stelle zukommt, wo der Tremere sich befindet. Diesem bleibt nichts anderes übrig, als schleunigst den Rückzug anzutreten, egal wie laut das sein mag. Der einzige Vorteil ist, dass die alte Dörflerin etwas von „elendem Feenpack“ schimpft und Semper Secundus‘ Tarnung somit fürs Erste gewahrt bleibt.

Wolfram kehrt zurück und informiert die anderen über seinen Fund. Bewaffnet mit dem Wissen, dass der Dörfler sich mit Nordmännern getroffen hat, geht Guri in die Offensive und klopft bei dem Mann, um ihn zu befragen. Aber als sie ihn direkt darauf anspricht, erkennt sie zwar, dass er lügt, als er sagt, dass er keine Ahnung hat, wovon die Principa spricht, doch Näheres kann sie trotzdem nicht aus ihm herausbekommen. Immerhin bemerkt die Huldra in seiner Hütte eine von den Fackeln, die im Turm so unnatürlich blau geleuchtet haben, ehe er sie erbost hochkant hinauswirft.

Nun beschließen die Sodales, ehe sie sich wegen des Turniers mit Maeve bzw. Königin Mab treffen, zunächst noch die mundanen Fronten zu klären und den Nordmännern zu folgen, um herauszufinden, was die hier wollen und warum sie sich mit dem Dörfler getroffen haben. Nicht, dass es sich bei denen am Ende um Leute von Askeladd handelt!

Doch soweit kommt es nicht. Vom Lagerfeuer aus verfolgen die Sodales die bereits ziemlich verblasste Fährte mit Hilfe von Gudrids Formelspruch „Tracks of the Faerie Glow“, der Spuren zum Leuchten bringt, und dabei laufen sie einem in graue Kleidung gewandeten Mann in die Arme. Glücklicherweise verhält der Mann – der sich bei näherem Hinsehen sehr schnell als Fae herausstellt – sich nicht feindlich, sondern ist zum Reden bereit.

Aber auch er identifiziert Constantia umgehend als Morgana – und er scheint sie, also Morgana, näher zu kennen. Denn er spricht davon, dass sie ganz schön lang weg gewesen sei, und dass sie ja ganz schöne Nerven habe, wieder aufzutauchen, ohne umgehend Königin Mab ihre Aufwartung zu machen. Außerdem legen sein Ton und einige Andeutungen irgendwie nahe, dass zwischen ihm und Morgana eine wie auch immer geartete Beziehung herrschen muss. Ehemalige Liebhaber? Ein abgewiesener Werber – oder umgekehrt?

Jedenfalls erklärt der Fae – man könne ihn Gray rufen, erklärt er, nachdem er seinen Namen nicht hatte preisgeben wollen und Guri fragte, wie sie ihn denn sonst nennen sollten, denn „hey, Ihr in Grau“ sei so unhöflich – sich bereit, die Gruppe zu Königin Mab zu führen. Unterwegs spricht er von dem komischen Ereignis, das demnächst hier stattfinden solle und das er zwar nicht verstehe, aber bitte. Davon überrascht, dass die Sodales diejenigen sind, die dieses Turnier ausrichten sollen, zeigt er sich nicht. Denn kein Wunder, Morgana habe sich ja schon immer gern mit solch seltsamen Unterfangen beschäftigt. Und für’s Erste lässt Constantia in dem Glauben, er habe die berühmt-berüchtigte Maga vor sich.

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Eingeordnet unter Ars Magica, Dienstagsrunde, Pen & Paper

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