Igniculus-in-Arden, 21. April 2015

Zu Beginn des Sommers ziehen die Igniculi los in Richtung Turnier. Semper Secundus bleibt auf halber Strecke in Porta Caledonia zurück, denn dort gibt es ja noch immer dieses seltsame Muster im Boden der Bibliothek, das der Tremere gern erforschen möchte. Im Gegenzug für diese Hilfe sowie weitere Arbeiten erklären die Magi aus dem Norden sich bereit, Igniculus-in-Arden die Kopie einer Schriftrolle zu überlassen, die sich gerade für Gudrid als extrem nützlich erweisen dürfte, weil die Principa anhand dessen endlich ihre Fähigkeiten in Terram weiter ausbauen kann. Im vergangenen Frühling nämlich musste Guri eigens einen neuen, recht einfachen Spruch erforschen, um wenigstens ihre Kenntnisse in magischer Theorie einen winzigen Hauch zu verbessern – oder besser, um einen weiteren kleinen Teil der Basis für das Ausbauen ihrer magischen Theorie zu legen.

Die Sodales haben ihre Ankunft in Bhràigh Mhàrr so abgepasst, dass die ersten Vorbereitungen und Aufbauten schon getätigt, die wichtigen Gäste aber noch nicht angereist sind. So kann man in aller Ruhe bei Mab vorsprechen und ihr das Geschenk überreichen, das man als kleine Aufmerksamkeit für die Organisation vorbereitet hat. Jedenfalls war das der Plan.

Zunächst aber sieht die Gruppe sich auf dem Turnierplatz und im Dorf um. Ein Wandermönch in Kutte sticht ins Auge, der ein kleines Zelt aufgebaut hat und lautstark gegen das heidnische Treiben wettert. Erschreckenderweise findet er unter der Dorfbevölkerung augenscheinlich durchaus interessierte und zustimmende Zuhörer (dass die Leute hier die Feen am liebsten loswerden würden, hatte sich ja schon beim früheren Besuch der Igniculi in Bhràigh Mhàrr gezeigt), und der mitgereiste Cedric hat alle Mühe, zumindest ein klein wenig Wohlwollen unter den Dorfbewohnern zu säen.

In der Taverne des Ortes stoßen die Sodales auf Loki, der sich leutselig wie immer gibt und erklärt, er freue sich schon auf das Kommende. Aber Krieg sei ja dennoch immer noch eine Option, falls die Dinge nicht so klappen würden wie geplant, lächelt er.

Bei dem Treffen mit Mab wird Constantia von der Fae natürlich wieder als Morgana begrüßt, und natürlich führt ein Bestehen darauf, dass es sich um Constantia ex Flambeau handele, lediglich wieder zu einem nachsichtigen „Aber ja, ganz wie du möchtest, Kindchen.“

Die Königin der Winterfeen ist überaus unzufrieden über die Anwesenheit des Mönchs und fordert die Igniculi auf, den Mann zum Gehen zu überreden. Mit Gewalt hinauswerfen ist nicht möglich, weil das Turnier ja explizit allen Besuchern offensteht – also auch christlichen Predigern, die für nichts als Unruhe sorgen. Da den Sodales ähnlich unwohl ist, wenn sie an den Frater denken, erklärt Principa Gudrid, man werde versuchen, mit dem Mann zu reden.

Der Feenritter, der Morgana so hasst, ist übrigens natürlich ebenfalls wieder zur Stelle – und überhaupt rechnen die Igniculi mit jeder Menge interessanter Begegnungen. Denn allmählich reisen die Turnierparteien an: Den Südlandfeen wird ein Areal des Turnierplatzes zugewiesen, den Nordlandfeen eine andere, und dazwischen können die Gäste und Zuschauer ihre Zelte aufschlagen.

Herne der Jäger ist natürlich Teil der keltischen Delegation. Noch haben die Igniculi keine Gelegenheit, mit dem Herrn des Waldes zu sprechen, aber sie bemerken bereits, dass Lokis Tochter Tora nicht bei Hernes Gefolge ist, sondern einer von Hernes Wölfen, allerdings weder Gowron noch Vúk, den Platz von Hernes Champion eingenommen hat.

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Eingeordnet unter Ars Magica, Dienstagsrunde, Pen & Paper

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