Igniculus-in-Arden, Zusammenfassung Juni – Oktober ’15

Ich muss die letzten Berichte unserer Dienstagsrunde mal in einem Kurzbericht zusammenfassen, sonst komme ich gar nicht mehr hinterher.
Man vergebe mir  die stichpunktartige Aufzählung, aber wir haben jetzt schon diverse Sitzungen weitergespielt, ohne dass ich wegen meines akuten Zeitmangels zum Diary-Schreiben gekommen wäre, und ich fürchte, anderenfalls verliere ich komplett den Anschluss.

Der Rest des Turniers

  • Constantia wird irgendwann von einem jungen Elfen angerempelt. Sie bemerkt gleich, dass das ein Versuch war, ihr die Brosche zu stehlen, die sie von Herne erhalten hat. Sie schnappt den jungen Dieb und schimpft ihn gehörig aus, lässt ihn dann aber laufen, nachdem sie ihren Skelettritter gerade noch so in letzter Sekunde davon abhalten konnte, den Elf zu töten.
  • Beim eigentlichen Turnier werden einige Wettkämpfe von den Nordlandfeen gewonnen, aber der Süden trägt den Gesamtsieg davon.
  • Die Igniculi sind während der Wettkämpfe besonders wachsam und vorsichtig, vor allem, als Herne sein Rennen läuft, aber es kommt zu keinem Zwischenfall.
  • Loki verhält sich erstaunlich friedlich. Das macht die Igniculi misstrauisch, aber nachweisen können sie ihm nichts. Sie beobachten nur einmal, wie er sich mit einem ausgesprochen dünnen jungen Mann trifft, der ihm etwas überreicht. (Die Charaktere wissen davon natürlich nichts, aber der junge, dünne Mann ist der Dieb aus dem cinematischen Schnitt, und der Gegenstand natürlich der von ihm gestohlene Stein.
  • Loki selbst verabschiedet sich nach dem Ende des Turniers überaus freundlich von den Igniculi – sie hätten ihn überzeugt, dies sei die bessere Lösung gewesen, und vielleicht könne man ja wieder einmal zusammenarbeiten. Die Igniculi machen vorsichtig-höfliche Geräusche und lehnen nicht rundheraus ab.
  • Vor der Heimreise schickt Constantia ihren Skelettritter noch in Morganas Turm wieder schlafen.
  • Es gibt noch drei weitere cinematische Schnitte, die nur für die Spieler gedacht sind und von denen die Igniculi erst einmal nichts wissen. Alle Diebstähle finden während der Ablenkung durch das Turnier statt, und alle Diebe verschwinden auf die exakt selbe Weise, indem sie nämlich einen kleinen Würfel zu einem tragbaren Portal ausklappen, hindurchsteigen und das Portal wieder hinter sich zuziehen. So liegt für die Spieler der Verdacht nahe, dass all diese Diebstähle von Loki beauftragt worden sind: Aus der großen Halle von Walhalla in Asgard wird den Nordlandfeen ein Trinkhorn (?) entwendet. Jemand stiehlt Königin Titania etwas aus deren Schmuckschatulle, das mit Luft (?) zu tun hat.
  • Der junge Elf, der Constantia angerempelt hatte, stiehlt einen Gegenstand, der mit Feuer (?) in Verbindung steht, aus Königin Mabs Schlafgemach. Sein missmutiges Gesicht lässt darauf schließen, dass er sein Ziel nicht ganz erreicht hat… hätte er hier vielleicht eigentlich Constantias Brosche fallen lassen wollten, um den Verdacht auf die Maga zu lenken?

Die Heimreise

  • Im Grenzbund Porta Caledonia wird Semper Secundus wieder eingesammelt, der sich ja den Sommer über dort mit der Erforschung des seltsamen Musters im Bibliotheksboden beschäftigt hatte.
  • Semper hat sich dort mit Tranquilus [zweiter Name gerade entfallen] angefreundet, einem etwas verschrobenen und in sich verschlossenen Bonisagus (unserem neuen Mitspieler). Gemeinsam haben die beiden Magi irgendwann das Geheimnis des Musters gelüftet. Es öffnete sich ein dem Bund bislang unbekannter Abstieg in einen verborgenen Keller. (Porta Caledonia war ja bereits alt und lag verlassen da, als die derzeitigen Sodales sich dort niederließen. Deswegen wussten sie ja auch nichts von den blauen Punkten und den auf Morgana reagierenden Zaubern, ebensowenig wie die Frage, was es mit dem Relief von Morgana und Merlin in einem der Gänge auf sich habe.)
  • Constantia hatte bei Königin Mab ja erfahren, dass Morgana sich auf Perdo Ignem-Magie spezialisiert hatte. Das macht die Eiseffekte in ihrer Gastkammer in Porta Caledonia ein wenig logischer, aber nicht verständlicher.
  • Aus Porta Caledonia bringen die Igniculi als Gegenleistung für Secundus‘ Hilfe ein überaus nützliches Terram-Buch mit nachhause.
  • Auch Tranquilus schließt sich den Igniculi an.

Der Herbst

  • Die Igniculi beschließen, Sir Jeremy und seiner neuvermählten Gattin einen Besuch abzustatten. Immerhin besteht noch immer der leise Verdacht, bei dieser Hochzeit zwischen dem englischen Adligen und der nordischen Gemeinen könne es sich um eine von Askeladds Machenschaften handeln.
  • Auf die Reise gehen Evelyn, Cedric, Rosa Nocturna und Semper Secundus, da diese den engsten Kontakt zu Sir Jeremy haben.
  • Die Burg des Ritters liegt völlig verlassen, das Tor fest verschlossen, kein Wächter auf den Zinnen.
  • Die Igniculi erinnern sich an den Tunnel, durch den sie damals mit Sir Jeremy geflohen sind, und betreten durch diesen den Keller der Burg, nachdem sie das inzwischen installierte Tor samt Schloss mittels Magie aus dem Weg geräumt haben.
  • Im Kerker finden sie Sir Jeremy, dessen Frau und – in einer anderen Zelle – seine Leute. Die Burgbewohner sind noch am Leben, aber stark geschwächt, und viel später hätten die Igniculi nicht kommen dürfen.
  • Die Art und Weise, wie die beiden Eheleute in der Zelle einander tröstend im Arm hielten, räumt das Misstrauen der jungen Nordländerin gegenüber aus. Wenn die Gefühle der Zuneigung nicht echt wären, würde sie diese im Angesicht des Todes wohl nicht so glaubhaft spielen können.
  • Sir Jeremy und seine Gemahlin erzählen, dass vor etlichen Tagen eine Reisende, die sich als „Rowena“ vorgestellt habe, für sich und ihre drei Bewaffneten um Aufnahme für die Nacht gebeten habe. Sir Jeremy habe ihr seine Gastfreundschaft angeboten, man habe gemeinsam zu Abend gegessen – und dann sei das nächste, woran sich alle erinnerten, in den Zellen des Kerkers aufgewacht zu sein. Anscheinend habe die Frau irgendwie ein Betäubungsmittel in die Speisen getan oder etwas in der Art. (Das, oder einen entsprechenden Zauber gewirkt, aber das sagen die Igniculi natürlich nicht.)
  • Beim Durchsuchen der Burg nach Fehlendem fällt auf, dass Rowena mehrere Seiten aus einer alten Familienchronik entwendet haben muss. Sir Jeremy erzählt, darin gehe es um einen Vorfahren der Familie, der angeblich habe zaubern können und über eine ganze Armee aus Golems verfügt habe. Diese habe er kurz vor seinem Tod aber versteckt, damit die Armee nicht in die falschen Hände falle. Anscheinend war Rowena hinter genau dieser Beschreibung her, in der Hoffnung, auf diese Weise vielleicht die Armee ausfindig machen zu können.
  • Semper Secundus gelingt es in einer magischen Kraftanstrengung, eine magische Verbindung zwischen dem verbleibenden Buch und den gestohlenen Seiten herzustellen, so dass die Sodales nun wissen, dass Rowena und ihre Leute in Richtung Wales unterwegs sind.
  • Man macht sich auf, der Frau und ihren Bewaffneten hinterher, und versucht, deren Vorsprung aufzuholen.
  • Unterwegs wird überlegt, ob diese Rowena vielleicht in Wahrheit Galena sein könne, aber die Beschreibung, die Sir Jeremy von der Frau gegeben hat, passt nicht auf das, was Thorfinn über Galen sagte.
  • Der Vorsprung wird kleiner. Irgendwann kommt man an einen Wald, wo die Bäume etwas verzerrt aussehen und die Gruppe mehrere Leiche findet. In der Nähe befindet sich ein Dorf, wo tatsächlich jemand vermisst wird.
  • Die Sodales finden einen Überlebenden, der erzählt, einige Freunde und er hätten eine Gruppe von Reisenden überfallen wollen, weil die wie leichte Beute aussahen. Sie seien zwar an sich keine Räuber, aber bitter arm, und so hätten sie den Überfall als letzte Rettung angesehen. Allerdings stellten sich die Reisenden als zäher heraus als gedacht – die Bewaffneten konnten wirklich kämpfen, und plötzlich seien auch die Bäume zum Leben erwacht! Diese seien es auch gewesen, die zwei seiner Freunde auf dem Gewissen hätten. Aha, die Fremde kann also tatsächlich zaubern, und zwar nicht zu knapp, wie es aussieht.
  • Diese Ereignisse haben sich erst am Tag zuvor zugetragen; die Igniculi haben also tatsächlich Boden gutgemacht.
  • Beim Übernachten in einer Taverne am selben (oder nächsten) Abend trifft die Gruppe auf niemand anderen als den Händler namens „Harold“ – niemand anderes als den Aschenkerl selbst!
  • Semper Secundus, Cedric und Evelyn versuchen, sich so zu setzen, dass Askeladd sie nicht bemerkt, aber Evelyns Kätzchen macht den dreien einen Strich durch die Rechnung, indem es zu „Harold“ läuft und dem Nordländer um die Beine streicht.
  • Als der Aschenkerl aufsieht, geht Rosa Nocturna ohne jedes Zögern zu ihm hinüber und stellt sich vor.
  • Überraschenderweise – oder vielleicht auch nicht, weil ja öffentliche Taverne – kommt es nicht zu Feindseligkeiten, sondern man redet miteinander. Askeladd gibt unumwunden zu, er sei hinter jemandem her. Nachfragen stellt klar, dass auch er diese Rowena meint und dass er ihr keinesfalls die steinerne Armee überlassen will.
  • Man beschließt einen vorübergehenden Waffenstillstand, da Rowena ja offensichtlich ein gemeinsamer Gegner ist.
  • Die Spur der fremden Maga führt zu einem Turm auf einer Lichtung im Wald. Vor dem Turm befindet sich ein Steinkreis aus fünf Monolithen. Schon im Näherkommen bemerken die Sodales, dass der Boden völlig verdorrt aussieht und zahlreiche Tierkadaver von Hasen oder Mäusen und dergleichen herumliegen. Irgendjemand hat hier der Umgebung das Leben entzogen.
  • Am Turm hat die Fremde anscheinend gerade vor kurzem ihr Ritual beendet, denn die Igniculi sehen noch, wie fünf steinerne Gestalten aus den Steinen herauskommen und der Zauberin folgen. Mit ihnen im Schlepptau besteigt sie den Turm, kehrt eine Weile später dann mit vier der Gestalten zurück. Die Sodales hören, wie sie zu ihren Bewaffneten etwas von „nach Gladius Draconis!“ sagt, ehe die ganze Gruppe davonzieht.
  • Die Gruppe besteigt den Turm, um zu sehen, was die fremde Zauberin dort oben gemacht hat. Sie hat einen der Golems als Wächter zurückgelassen, und was er bewacht, ist ein goldener Schild, der von vier kleinen Säulen getragen wird.
  • Semper Secundus will sich unsichtbar machen, um an dem Golem vorbeizuschleichen, patzt aber beim Zaubern, so dass nun der Golem für ihn unsichtbar ist. So weiß er nicht so genau, wo sich der steinerne Krieger befindet und läuft genau in ihn hinein, statt ihn zu umschleichen. Der Golem packt Semper, wirft ihn zu Boden und verletzt ihn ziemlich schwer.
  • „Gladius Draconis“ ist ein Bund hier in Wales an der Küste, wissen die Magi. Die Fremde hat offensichtlich vor, mit ihrer neu ausgehobenen Armee von Golemkriegern den Bund anzugreifen!
  • Askeladd sagt, er werde ein Ritual wirken, um den Turm zu zerstören. Die Sodales aber beschließen, stattdessen lieber der Fremden zu folgen und den Bund Gladius Draconis zu warnen.
  • Ein Grog wird bei Semper zurückgelassen, um diesen ins nächste Dorf und zu einem Arzt zu befördern.

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