[Karneval der Rollenspielblogs] April 2020: Das Ende der Welt

Im März kam ich schon wieder nicht dazu, mich am Karneval der Rollenspielblogs zu beteiligen – nicht, dass das Thema „Seuchen und Krankheiten“ mich nicht interessiert hätte, und topaktiell war es ja angesichts der CoVid19-Pandemie auch gerade. Aber irgendwie ist mir dazu trotzdem kein gescheiter Artikel eingefallen, also habe ich es dann doch gelassen.

Jetzt im April hat Dnalor das Ende der Welt ausgerufen – na gut, nicht wortwörtlich, aber er stellt den diesmonatigen Karneval unter das Thema „This is the End of the World As We Know It„. Ideen, was ich dazu schreiben könnte, hatte ich ein paar, allerdings nur relativ vage und unausformulierte. So ist mir beispielsweise aufgefallen, dass das postapokalyptische Setting der PC-Spiel-Reihe „Borderlands“, dessen dritten Teil ich gerade ausprobiere, sich eigentlich perfekt für eine Savage Worlds-Konvertierung eignen würde. Und ich habe ein paar Plot-Hooks für apokalyptische Szenarien nachgedacht. Aber da ich nicht weiß, ob und inwieweit ich dazu kommen werde, diese umkoordinierten Gedanken innerhalb der nächsten paar Tage in einen Beitrag zu gießen, möchte ich heute erst einmal ein bisschen im Archiv dieses Blogs graben.

Wer Timber’s Diaries ein bisschen verfolgt, weiß, dass ich hier häufig eine meiner beiden Hauptkampagnen erwähne, eine Poolkampagne, die wir im Setting der TV-Serie Supernatural spielen. Das Format der Poolgruppe eignet sich in meinen Augen ganz ausgezeichnet, um das Feeling der Serie abzubilden, weil unsere Charaktere allesamt auf die eine oder andere Weise Monsterjäger sind, die sich mehr oder weniger gut kennen und in unterschiedlichen Verhältnissen zueinander stehen und weil je nachdem, wer gerade ein Abenteuer leitet und wer dabei mitspielt, sich die Gruppenzusammensetzung ändert und sich immer mal andere Charaktere begegnen und zusammen mit einer Bedrohung fertigwerden müssen. Auch von der Stimmung her kommt das Feeling der TV-Serie in unseren Spielsitzungen meist ziemlich gut rüber. Wir haben eine Mischung aus für sich alleine stehenden Monster of the Week-Folgen gepaart mit persönlichem, sich über die Zeit weiterentwickelndem Drama und längeren Story-Arcs, die sich teils über etliche Spielrunden hinziehen.

In der fünften Staffel der TV-Serie mussten die Winchester-Brüder den drohenden Weltuntergang verhindern. In unserem Setting kommen die Winchester-Brüder als solche zwar nicht vor, aber dass die Serien-Apokalypse nicht stattfand, gehörte auch bei uns zum Setting-Kanon. Stattdessen mussten unsere Charaktere eine andere, zweite Apokalypse vereiteln, die eine Gruppe von gelangweilten Engeln auslösen wollte, weil das eigentlich geplante und in der Serie verhinderte Ende der Welt ja ausgefallen war.

Begonnen hatte dieser Story-Bogen bereits vor meiner Zeit, da die Runde einige Jahre zuvor in anderer Besetzung – nicht als Poolgruppe – gespielt hatte, dann aber auf Eis gelegt worden war. 2015 wurde die Runde dann wiederbelebt, und bei diesem Reboot war ich dann von Anfang an dabei. So hatte ich die ersten Abenteuer des Apokalypsen-Plots weder als Spielerin noch mit meinem Charakter mitbekommen, aber dafür war mein Monsterjäger Ethan bei dem Abenteuer dabei, mit dem der Apokalypsen-Plot in der neuen Gruppenzusammensetzung wieder Fahrt aufnahm, und auch beim großen Finale spielte ich mit.

Da ich ja für die Supernatural-Abenteuer, an denen Ethan beteiligt war, leidenschaftlich gerne Diaries schreibe, sind natürlich auch für diesen Story-Arc Geschichten entstanden, und die möchte ich im Rahmen des Weltende-Karnevals heute hier noch einmal vorstellen. Allerdings stammen die hier verlinkten Texte nicht nur aus meiner eigenen Feder stammen – ein Diary zum Apokalypsen-Finale haben wir abwechselnd zu dritt geschrieben, während unsere vierte Mitspielerin ein eigenes Diary dazu verfasst hat. Außerdem gibt es auch zwei Diarys – eines von mir selbst, eines von einer Mitspielerin – zu dem Abenteuer, das den Weg zum Finale bereitete (auch wenn in der Poolgruppe zwischen diesem Abenteuer und dem Finale noch ein paar andere, nicht direkt mit diesem Story-Arc zusammenhängende Episoden gespielt wurden). Und hinterher mussten unsere Charaktere natürlich mit dem Erlebten fertigwerden – während sich das Verarbeiten noch eine ganze Weile und etliche Spielsitzungen hinzog, gab es kurz danach eine Folgerunde ohne große Handlung bzw. rein in Textform geschriebene Kurzabenteuer, die sich mit den Auswirkungen befassten.

Das Vorabenteuer zur Apokalypse

Roter Schrein auf Roter Erde: das Vorgeplänkel aus Ethans Sicht (verfasst von Timber)

Schlammschlacht auf dem Roten Hügel: das Vorgeplänkel aus Calebs Sicht (verfasst von Nocturama)

Das große Finale des Weltuntergangs-Plots

World’s End: das Finale aus der Sicht von Caleb, Ethan und Irene (verfasst von Nocturama, Timber und Patti)

Lord of the Crossings: das Finale aus der Sicht von Nelson (verfasst von Niniane)

Das Nachspiel zur Apokalypse

Apocalypse, Aftermath: die Nachwehen des verhinderten Weltuntergangs für Ethan (verfasst von Timber)

Konsequenzen: die Nachwehen des verhinderten Weltuntergangs für Cal und Irene (verfasst von Nocturama und Patti)

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Karneval der Rollenspiel-Blogs, Rollenspiel-Sonstiges

Eine Antwort zu “[Karneval der Rollenspielblogs] April 2020: Das Ende der Welt

  1. Pingback: Karneval der Rollenspielblogs: This Is The End Of The World – Abschlussbericht | dnalorsblog

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