Igniculus-in-Arden: 25. Februar 2021

Nach der Aufregung um das Feuer im Hof überlegen die Igniculi, wie es jetzt weitergehen soll. Eine richtige Idee haben sie nicht, außer möglicherweise am nächsten Tag die Hexe in dem anderen Dorf aufzusuchen. Allerdings könnte das sehr riskant sein, mahnt Gudrid. Die Huldra will auf jeden Fall vermeiden, dass die Igniculi auf dem Weg vom Baron und seinen Leuten entdeckt werden und so den Trupp direkt zur Hexe hinführen, was ohne ihre Anwesenheit vielleicht nicht geschehen würde. Wenn sie die Hexe aufsuchen wollen, sollten sie auf jeden Fall früh aufbrechen, um vor dem Reitertrupp dort anzukommen.

Aber zunächst überlegen die Gefährten, ob sie heute noch etwas tun können. Und tatsächlich fällt ihnen etwas ein: Da der Baron und seine Reiter noch nicht zurück sind, wollen die Igniculi sich auf die Lauer legen und die Rückkehr des Trupps beobachten, weil sie abschätzen möchte, ob die Verzögerung beim Aufbruch irgendeinen Unterschied in deren Stimmung bei der Rückkehr macht, sprich ob sie auch mit Verzögerung das andere Dorf in Schutt und Asche gelegt haben. 

Die drei Gefährten suchen sich jeweils unterschiedliche Verstecke im Burghof, um vielleicht aus unterschiedlichen Blickwinkeln unterschiedliche Eindrücke sammeln zu können. Eine Weile später kommen die Reiter wieder, und bei der Gruppe lässt sich in ihrer Stimmung kein großer Unterschied zum Vortag feststellen. Zumindest die Soldaten sind wieder genauso geschockt wie beim Mal zuvor.

Nachdem im Burghof wieder Ruhe eingekehrt ist, ziehen Guri und Evelyn sich in ihr Gemach zurück, während Knut lieber draußen im Freien übernachten will, auch wenn er nicht gut in seine Baumform wechseln kann. Irgendwann, einige Zeit später, bemerkt Knut plötzlich aus dem Augenwinkel eine Bewegung und sieht, wie eine Gestalt eine Kellertreppe hinunter verschwindet.  Natürlich folgt die Nordmanntanne der eheimnisvollen Gestalt in den Keller. Dort hört er vom Ende eines Gangs einen Singsang, der auf Morus hindeutet, aber Knut macht zu viel Lärm und wird bemerkt – oder zumindest bemerkt der Diedne, dass da jemand ist, wenn er den magischen Baum schon nicht erkennt.

Schnell zieht Knut sich zurück und gibt den beiden Igniculae bescheid, woraufhin Evelyn, deren Talente ja ohnehin auf diesem Gebiet liegen, sich den Keller auch einmal ansehen geht. Tatsächlich bleibt sie unbemerkt und kann Morus dabei beobachten, wie er dort unter Vollführen eines Rituals etwas einzupflanzen scheint. Evelyn wartet, bis der Magus verschwunden ist und geht dann nachsehen, was genau er da eingepflanzt hat. In der frisch aufgebrochenen Erde findet sie Knochenstücke und geht daraufhin die anderen informieren.

Gemeinsam überlegen die Sodales, was es damit auf sich haben könnte, aber keiner von ihnen kommt auf eine zündende Idee. Ganz vage hat Guri den Gedanken, dass es da eine Legende geben könnte, aber was das für eine Legende genau ist oder was diese besagt, weiß sie nicht. Ihr Wissen um die Magie sagt ihr lediglich, dass Morus wohl bisher nur die Vorbereitungen für ein eigentliches Ritual getroffen hat, das wohl noch kommen soll. Also beschließen die Igniculi, den Magus genau zu beobachten und hoffentlich dann eingreifen zu können.

 

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Eingeordnet unter Ars Magica, Dienstagsrunde, Pen & Paper

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