Igniculus-in-Arden: 18. März 2021

Da Morus den nächsten Schritt seines Rituals – von dem die Sodales inzwischen mutmaßen, dass er sich da die Samen für eine Armee gesät hat oder etwas in der Art, und als nächstes dessen Wachstum anstoßen muss – da er also diesen Schritt vermutlich nicht am helllichten Tag vollführen wird, sondern hoffentlich frühestens in der nächsten Nacht, beschließen die Igniculi am nächsten Morgen nach einigen Stunden Schlaf, dass sie den Tag nutzen wollen, um wie geplant die Hexe in dem anderen Dorf noch einmal aufzusuchen. Niemand fragt sie nach ihren Plänen, und sie brechen auf, bevor gegen Mittag der Baron mit seinen Leuten loszieht, also hoffen sie, unbemerkt zu der Hütte der Hexe hinzukommen.

Unterwegs fällt Evelyn auf, dass ständig ein Falke über der kleinen Gruppe kreist. Schnell wird klar, dass es sich um kein gewöhnliches Tier handeln kann, denn als die Gefährten in einem Waldstück Deckung suchen, lässt der Falke sich auf einem Ast in der Nähe nieder und behält sie im Auge, und auch eine Maus, die Evelyn ihren Kater fangen lässt und dem Vogel dann hinwirft, lenkt diesen nicht von seiner Aufgabe ab. Jemand nutzt ganz offensichtlich den Falken, um die Igniculi zu beobachten – nur wer? Baron Humphrey? Morus? Die Großmutter? Wissen können sie es nicht, und Guri gelingt es nicht, in den Geist des Vogels zu schauen und so vielleicht dessen Kontrolleur zu aber die Wahrscheinlichkeit spricht für den Diedne. Die Gefährten wollen auf jeden Fall vermeiden, dass man ihnen zum Haus der Hexe folgt, aber so einfach ist es gar nicht, den Falken abzuschütteln. Nach einigem Überlegen gräbt Terram-Expertin Gudrid einen Tunnel, durch den sich die Gruppe absetzen kann. Als sie ein gutes Stück entfernt wieder an die Oberfläche kommen, ist von dem Vogel nichts mehr zu sehen, und er findet sie auch den Rest des Weges nicht mehr wieder.

Eine Weile später kommen die Igniculi bei dem Haus der Großmutter an. Die Hexe ist gerade mit einem Ritual beschäftigt, mit dem sie das Dorf schützen will, wie sie hinterher bestätigt, wendet sich dann aber ihren Besuchern zu.

Im nun folgenden Gespräch stellt sich heraus, dass die Hexe nicht die tragische Liebe aus der Jugend des Barons ist, wegen der er allen Frauen abgeschworen hat – sie kennt den Mann bis auf die Sache mit der Wette gar nicht. 
Die Igniculi können ihr wiederum etwas bestätigen, was sie bislang nur geahnt hat, nämlich dass Baron Humphrey vor seinem Schicksal gewarnt wurde und dass sein Gast ein Magus ist.
Die Zeitschleife kann nur durchbrochen werden, sagt die Hexe, indem das eintritt, was hätte eintreten sollen, nämlich dass der Adlige und seine Leute bei der Wette versteinern. Aber dadurch, dass Humphrey gewarnt ist, tritt das eben nicht ein. Dass der Baron und seine Reiter an einen bestimmten Ort geritten kommen, das soll so sein, aber dann müsste er sich eben eigentlich auf die Wette einlassen und diese verlieren, und das tut er eben nicht, sondern ist bereits auf Kampf eingestellt und will die Hexe sofort töten. Beim ersten Mal entkam sie nur ganz knapp; inzwischen ist sie ebenfalls vorbereitet und geht nicht mehr zum Treffpunkt, sondern beobachtet nur.

Am besten wäre es, wenn der Baron vergessen würde, was Morus ihm gesagt hat. Aber mit Mentem kennt Gudrid sich so gar nicht aus; sie kann ihm also nicht einfach so die Informationen aus dem Kopf holen. Nach längerem Hin- und Herüberlegen hat Evelyn schließlich den Gedanken, dass man Baron Humphrey und seinen Gast eventuell gegeneinander ausspielen könnte. Wenn man dem Burgherrn die eingepflanzten Zahnreihen im Keller zeigen und ihm klar machen würde, dass Morus nur seine eigenen Ziele verfolgt, kann man ihm vielleicht auch glauben machen, dass die Warnung nicht im Guten geschehen ist, sondern eine Falle darstellt, und dann ignoriert er die Warnung vielleicht.

Noch ist dieser Gedanke nicht völlig ausgereift, aber es ist eine Idee und momentan der beste Plan, den die Sodales haben.

 

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Eingeordnet unter Ars Magica, Dienstagsrunde, Pen & Paper

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