Archiv der Kategorie: Rollenspiel-Diaries

Dies ist die Ober-Kategorie für Berichte von Rollenspielsitzungen aller Art, ganz gleich ob als Pen&Paper, Online oder ggf. auch mal wieder als LARP.

Miami Files – Small Favor 2

28. Oktober

Eben haben wir uns getroffen und ein bisschen geplant. Ritualzutaten überlegt und so. Hören wird leicht, da hatte Roberto die Idee für zwei Konservendosen am Strick. Für das Sehen will Alex sämtliche Schwachstellen, die er so gefunden hat, in eine Karte von Miami einzeichnen. Als Komponente für Schmecken nehmen wir einfach rohes Fleisch, davon hat Edward ohnehin genug zuhause, weil er Schneeball gelegentlich damit füttert, und Totilas hat gesagt, er weiß um ein Männerparfum namens „Wolf“, das er besorgen will. Für den Geist besorge ich uns ein Exemplar von Jack Londons „Call of the Wild“, dann bleiben nur noch Fühlen und Seele. Für ersteres habe ich schon eine Idee, dafür muss ich aber mit Oliver Feinstein sprechen, und für die Seele fände ich ein Wolfsgedicht gut. Da weiß ich zwar keines auf Anhieb, aber sowas kann man ja recherchieren. Immerhin sind meine Kopfschmerzen über Nacht besser geworden. Noch nicht richtig weg, aber auch nicht mehr so Kopf-explodierend wie vorher.

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Session Diary: Itras By – Newsreel

How to break a plot, or: Why I never prepare Itras By adventures in detail

As it turns out, I do not only like to play Itras By at the Tanelorn meetings; I also ran a session at this year’s Drachenzwinge Convention. As chance (or fate, or probably simply their interest) would have it, almost all participants either were players or game masters in the surrealist LIRP that took place on Sunday evening. It would have been all of them, but poor Narrenspiel fell ill unexpectedly, so another player, who did not participate in the LIRP, took her place. Weiterlesen

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Drachenzwinge-Con 2017

Dass ich regelmäßig auf die Tanelorn-Treffen fahre und hinterher meist zumindest einen Kurzbericht von den dort gespielten Runden zu verfassen versuche, ist ja kein Geheimnis. Dieses Jahr gab es aber eine Neuheit für mich, und zwar habe ich Anfang Mai zum ersten Mal an der von der Drachenzwinge einmal im Jahr veranstalteten DZ-Con teilgenommen. Das war eine sehr coole Erfahrung, vor allem, weil der Teilnehmerkreis sich doch um einiges von den üblichen Verdächtigen der Tanelorn-Treffen unterschied und ich so zahlreiche sehr nette neue Leute kennenlernen konnte, aber auch, weil die DZ-Con einen Tag länger geht als die Tanelorn-Treffen und es so mehr Gelegenheit zum Spielen gibt. Schön war, dass ich wenigstens die Location schon kannte, weil das Gut Dankerode ja auch der Ausweichort für das Tanelorn-Treffen im Februar gewesen war.
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Supernatural – Fairytale of New York

Ende letzten Jahres kamen Niniane und ich auf die Idee, endlich mal ein SST zusammen zu schreiben, wie wir das schon eine Weile vorgehabt hatten. Und da es gerade kurz vor Weihnachten war, wurde eine kleine Wintergeschichte daraus. Jetzt, wo ich den Text poste, ist es zwar Sommer geworden, aber das muss ja vielleicht nicht unbedingt etwas machen.
Jedenfalls haben wir es, wie alle SSTs, nicht tatsächlich als Abenteuer gespielt, sondern abwechselnd in Textform geschrieben, so dass ich der guten Ordnung halber Ninianes Abschnitte eigentlich farblich markieren müsste. Aber da sich aus dem Text ohnehin ziemlich gut ergibt, welche Teile von Niniane stammen (alles, was aus Niels‘ Sicht geschrieben ist) und welche von mir (Ethans Perspektive), verzichte ich wie in den anderen SSTs bisher auch schon darauf und lasse alles einheitlich schwarz. Viel Spaß damit!
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Supernatural – Wolf Deals

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“Kay”, sagt Ethan. “Crockett. Alles klar. Seh dich da.”

Ethan drückt auf den “Auflegen”-Knopf und steckt mit einem leisen, halb-amüsierten Kopfschütteln sein Handy weg. Eigentlich war das Telefonat mit Bart Blackwood dazu gedacht gewesen, ein Treffen auszumachen, bei dem sie sich persönlich über ihre beiden jeweiligen Hexenprobleme und die nächsten Schritte austauschen könnten. Aber im Verlauf des Gesprächs stellte sich auch heraus, dass sie beide von diesem Vorfall in Texas gehört haben, also beschlossen sie, sich doch gleich dort zu treffen. Zwei Fliegen, eine Klappe und all das. Wenn an der Sache was dran ist: kümmern. Wenn nicht: Treffen wollten sie sich ohnehin. Weiterlesen

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Supernatural – Dreams of the Old West

Diese Runde war unser zweites spielleiterloses „Supernatural Spezial“. Nach der Hollywood-Gala, die im Vorfeld unter dem Arbeitstitel „Jäger in Anzügen“ lief, trug diese, Session (unser Halloween-Special 2016) den Untertitel „Jäger im Wilden Westen“. Hier spielten wir allerdings nicht unsere tatsächlichen Charaktere, sondern deren Vorfahren, die sich irgendwann in den 1850ern zu einem gemeinsamen Abenteuer zusammenfanden. Ähnlich wie auch schon die Gala, funktionierte die Westernrunde sehr gut ohne Spielleiter und machte viel Spaß. Da wir, anders als bei der Hollywood-Gala, diesmal nur zu fünft waren, teilten wir uns aber nicht in zwei Gruppen auf, sondern spielten alle gemeinsam.

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LIRP auf der DZ-Con 2017: Paris Rêvant

Nicht nur auf dem Tanelorn-Treffen, auch auf der DZ-Con gibt es LIRPs. Ich alte LIRP-Nase, die ich bin, war natürlich sehr froh, dabei mitmachen zu dürfen, umso mehr, als dieses LIRP in der Surrealisten-Szene des Paris der 30er Jahre spielte – also in einem Setting, das geradezu perfekt zu Itras By passt bzw. von dem Itras By ja ganz direkt inspiriert ist. Die meisten Figuren basierten auf real existierenden Vorbildern aus der Surrealisten-Szene jener Zeit; nur einige Charaktere waren völlig frei erfunden.

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Miami Files – Small Favor 1

16. Oktober

Oho. Robertos Bruder Carlos ist frei. Aber klar, er hatte ja keine zehn Jahre bekommen wie Enrique, und von den sechs Jahren, zu denen er verurteilt war, haben sie ihm zwei wegen guter Führung erlassen. Roberto hat ihn abgeholt, und als er sich hinterher mit uns traf, hatte er beunruhigende Dinge zu berichten.

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Systemvorstellung: Ten Candles

Auf der diesjährigen DZ-Con habe ich zum ersten Mal „Ten Candles“ gespielt. Mein Bericht zur DZ-Con ist zwar noch nicht ganz fertig, aber das System, das ich sehr interessant fand, wollte ich doch schon einmal in einem gesonderten Posting vorstellen, auch wenn ich den Text dann vermutlich im genauen Wortlaut in dem anderen Posting auch nochmal übernehmen werde. Oder ich verlinke dann einfach hierher, das geht ja auch.
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Supernatural – Witch’s Abode

Sie stehen in Philadelphia und sehen einander fragend an. „Was machen wir?“ will Nelson wissen.
Ethan sieht zu seinen Begleitern. Hebt etwas unschlüssig die Schultern. Sie haben die Adressen. Und sie haben das Bild. Keine Ahnung, womit am besten anfangen. Vielleicht mit den Eso-Läden. Könnte vielversprechender sein als irgendwelche Reha-Zentren. Oder auf gut Glück zu versuchen, den genauen Ort des Bildes herauszubekommen. Bild? Oh ja. Bild. Hoffnung. Vielleicht. Weiterlesen

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Miami Files – Intermezzo

18. November

Ich habe den Jungs die Einträge zu den Mordor-Ents gezeigt. Sie waren ebenso verwirrt wie ich, weil sich auch keiner von den anderen an unheimliche schwarze Baumgestalten erinnern konnte, und natürlich kamen wir ins Diskutieren. Ob ich mir das Ganze nur eingebildet habe. Ob ich es vielleicht nur geträumt habe. Oder ob da jemand tatsächlich an unserem Gedächtnis herumgespielt hat. Totilas hatte die geniale Idee, mal Richard und Gerald zu kontaktieren, ob die irgendwas von Mordor-Ents wissen. Immerhin waren sie am See auch dabei.
George, den ich nachts mal dazu fragte, erklärte, dass ich durchaus von solchen schwarzen Gestalten geträumt hätte, ja, aber dass er die nicht angerührt habe, die hätten ’nicht lecker‘ ausgesehen. Und so, wie mein kleiner Traumfresser-Freund sich bei den Worten ’nicht lecker‘ schüttelte, glaube ich, er meinte mit dem Ausdruck nicht ‚Junk Food statt Gourmetmenü‘, sondern eher ‚Giftcocktail‘. Weiterlesen

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Supernatural – Konsequenzen

Dieses Diary habe ich nicht selbst geschrieben. Es ist im Grunde genommen nicht einmal ein Diary, sondern ein „SST“, ein „Side Side Trip“, wie wir sie gelegentlich verfassen, wenn wir Geschehnisse, die außerhalb der eigentlichen Abenteuer stattfinden, in reiner Textform festhalten, ohne sie im Teamspeak ausgespielt zu haben. Dieses SST wurde von Nocturama und Patti geschrieben, den Spielern von Caleb und Irene. Die Handlung findet ungefähr zeitgleich mit dem vorigen Diary statt. Als Ethan am Anfang von „Faerie Tale“ feststellt, dass Irene gerade unterwegs ist, ist sie genau hier. Weiterlesen

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Supernatural – Faerie Tale

Bis Ethan die verhinderte Apokalypse so einigermaßen verdaut hatte, dauerte es eine Weile. Daher passte es ganz gut, dass ich nach dem Aftermath erst ein paarmal selbst eine Session leitete und ein paarmal meinen Zweitcharakter spielte. So kam es, dass es Ende September wurde, bis Ethan mal wieder Auslauf bekam.
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Supernatural – Apocalypse, Aftermath

Den ersten Teil dieses Diarys haben wir nicht gespielt, sondern hier handelt es sich um ein „Solo“, wie wir das in unserer Gruppe nennen: eine rein geschriebene Kurzgeschichte, in die nur ein einzelner Charakter verwickelt ist. Das ist das erste Solo dieser Art, das ich für Ethan verfasst habe, weil ich normalerweise schon kaum damit nachkomme, die Mitschriebe zu unseren tatsächlich gespielten Runden in Geschichtenform zu bringen. Aber das Apokalypsenabenteuer hat ein so großes Nachbeben hinterlassen, dass sich die Beschäftigung mit diesem Nachbeben irgendwie ganz von alleine ergab.
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Tanelorn-Wintertreffen 2017: Kurzbericht

Da die Burg Hessenstein, wo die Tanelorn-Treffen normalerweise stattfinden, gerade umgebaut wird, mussten wir für das Wintertreffen 2017 umziehen. Alternativlocation war Gut Dankerode, eigentlich ein Reiterhof, wo man aber auch Rollenspielertreffen wunderbar abhalten kann. Im Unterschied zur Burg gibt es auf dem Gut kleinere Zimmer bzw. Ferienwohnungen, aber dafür mit den Wohnzimmern der Ferienwohnungen auch mehr Orte zum Spielen. Allerdings zerfasert das Treffen etwas; anders als auf der Burg bekommt man die Leute teilweise gar nicht mehr so viel zu Gesicht. Aber gut, dieses Treffen hatte ich auch weniger Zeit zwischen den Runden, um die Leute zu Gesicht zu bekommen; ich hatte nämlich zu tun. Aber dazu weiter unten mehr.
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Supernatural – Lord of the Crossings

Im Zuge unseres Apokalypsen-Abenteuers haben wir ja zu dritt ein Gemeinschafts-Diary verfasst. Die vierte Mitspielerin aber hat zu demselben Abenteuer ein eigenes Einzeldiary nur aus der Sicht ihres eigenen Charakters geschrieben und mir netterweise erlaubt, es hier einzustellen, und das soll der Vollständigkeit halber natürlich nicht fehlen.

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Supernatural – World’s End

Das folgende Diary ist eine Gemeinschaftsarbeit. Das zugehörige Abenteuer stellte den Abschluss eines Kampagnenstrangs dar, der vor Jahren noch vor dem Einschlafen der Supernatural-Runde in deren alter Besetzung angestoßen worden war und sich über mehrere Spielsitzungen hingezogen hatte. Nachdem vor einem Jahr die Runde dann mit teilweise neuer Besetzung reaktiviert wurde (ich selbst war zwar vom Anfang der Wiederbelebung an mit dabei, aber ich gehöre nur zur neuen Garde), war dieser Plotstrang noch offen, und er sollte jetzt zu einem würdigen Abschluss gebracht werden. Zu diesem Zweck trafen wir uns auch eigens in Persona, statt online über TeamSpeak zu spielen, wie sonst immer. Weiterlesen

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Miami Files – White Night 7

Was lange währt, wird endlich gut. Nach dem Experiment mit dem geschriebenen Zwischenspiel im Nevernever, ist das Folgende wieder ein echtes Diary und der Abschluss des „White Night“-Abenteuers. Epische Entwicklungen for the win, hihi. Nächstes Wochenende spielen wir wieder, da geht es dann mit „Small Favor“ weiter. Das wird unser zehntes Haupt-Abenteuer (die Side Jobs mal ausgenommen) – wir spielen diese Kampagne tatsächlich schon seit ziemlich genau sechs Jahren. Woo-hoo. Ich freue mich schon.
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Miami Files – Heorot

Das Folgende ist ein Experiment. Im Juli konnte ich an einer Miami-Runde nicht teilnehmen, also haben Bad Horse und ich als Ersatz ein kleines Soloabenteuer für Cardo in Schriftform verfasst. Da wir das eben wie gesagt nicht am Tisch spielten, sondern abschnittweise in Schriftform festhielten, ist der Schreibstil etwas anders als das, was man in Ricardos Tagebucheinträgen normalerweise findet. (Den allerletzten Teil, der in der Sommerhalle selbst angesiedelt ist, haben wir dann bei unserer letzten Session doch wieder richtig ausgespielt, mit den anderen Gruppenmitgliedern als NSCs. Dass also ab der Sommerhalle ein gewisser Bruch im Schreibstil festzustellen ist, liegt an  diesem Umstand.)

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Supernatural – Welsh Mining

Was soll ich sagen, Portland II hinkt immer noch hinterher – Sams Spielerin kommt derzeit leider zu nichts. Aber hey, dafür kommt hier trotzdem schon das nächste Diary aus der Supernatural-Runde. Viel Spaß damit.

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