Archiv der Kategorie: Pen & Paper

Hier finden sich Spielberichte zu den unterschiedlichsten Pen&Paper-Rollenspielsitzungen.

Miami Files – Turn Coat 2

25. August

Römer und Patrioten, der Ärger nimmt Fahrt auf. Dämonistenkult gefällig, irgendwer? Ach, seufz. Aber ich ich glaube, ich sollte besser vorne anfangen, sonst weiß ich in ein paar Jahren vielleicht gar nicht mehr, um was es eigentlich ging, wenn ich alles hier nochmal lese. Weiterlesen

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Fiasco – „Morgen kommt der Weihnachtsmann“

Im Zuge der monatlichen Blogaktion „Karneval der Rollenspielblogs“, dessen Thema im Dezember sich rund um’s Schenken dreht, hat Spiele im Kopf gerade vor ein paar Tagen die Fiasko-Kulisse Morgen kommt der Weihnachtsmann veröffentlicht, bei der es nicht um Vorweihnachtschaos in der Familie geht wie bei mehreren anderen Fiasko-Playsets, sondern bei der am Nordpol ein alter Mann zusammen mit seinen Helferelfen die ganzen Geschenke vorbereitet. Nicht auszudenken, wenn inmitten des ganzen Vorbereitungsstresses ein Wunschzettel verloren geht, eine Spielzeugmaschine ausfällt oder ein Bub aus Versehen auf der Liste der unartigen Kinder landet…
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Supernatural – Soul Food

Dieser Text stellt eine Ergänzung zu Ethans Erlebnissen im Diary „Falls“ dar und beschreibt dieselben Geschehnisse aus Calebs und Irenes Sicht. Oder genauer gesagt: Irenes Abschnitt beschreibt die Zeit direkt vor den Ereignissen an der Waldhütte, während die zweite Hälfte des Diarys Cals Perspektive gewidmet ist. Viel Spaß damit.
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Supernatural – Falls

Falls

 

„es ist soweit komm“

Wieder und wieder geht Ethan der Text von Calebs SMS durch den Kopf, während er den Nissan nach Südwesten lenkt. Sich den GPS-Koordinaten, die auch noch in Cals Nachricht standen, immer weiter nähert. Der Ort ist in New York, nicht weit weg vom Ferris Lake, hat Ethans Studium der Karten ergeben: irgendwo in den Weiten der Adirondack Forest Preserve, aber außerhalb der ganzen Wilderness Areas da in der Gegend.

Nein. Ethan ist sich alles andere als sicher, dass es wirklich soweit ist. Er weigert sich, das zu glauben. Aber scheiße, wenn es wirklich–
„Ich brauche dein Versprechen, Ethan. Sobald es kein Zurück mehr gibt…“ „Nein. Ich geb dich nicht auf. Gibt Wege. Möglichkeiten. Pemkowet. Nelson.“ „Versprich es mir. Ich kann das nur dir anvertrauen.“ „Nein… Es muss…“ „Versprich es mir.“ „Na gut, verdammt. Ich versprech’s. Falls.“ „Sieht eher aus wie wenn.“ „FALLS.“ Weiterlesen

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Supernatural – Save the Colony

 

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“Cal Fisher? Klar, den hab ich gerade erst letztens gesehen.”
Ethan starrt den anderen Jäger erwartungsvoll an. Wartet. Wartet noch etwas mehr. Spricht erst, als ganz klar ist, dass da nichts weiter kommen wird, wenn er nicht nachhakt. “Und?”
“Immer langsam, Kleiner. Von nichts kommt nichts. Du willst was von mir? Dann musst du auch was für mich machen.”
Herman Shuster ist ein alter Haudegen von vielleicht Mitte, Ende Fünfzig, dessen Namen Ethan zwar schon gehört hatte, mit dem er aber bis heute nie wirklich in Berührung gekommen war. Der Mann wirkt ziemlich knurrig, aber hey. Kann Ethan ihm nicht wirklich verdenken. Fair ist fair. “Was?” fragt er ruhig. Weiterlesen

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Miami Files – Turn Coat 1

21. Juli

Ich bin es endlich angegangen. Oder besser, Edward, Roberto und ich sind es endlich angegangen. Dank der Ritualkünste der beiden ist Jade ist jetzt als Füllfederhalter getarnt. Nicht so ein hässliches, klobiges, protziges Ding, wie man sie zu oft sieht, sondern ein richtig hübsches, stilvolles, klassisches Schreibgerät zum Aufziehen aus dem Tintenfass statt mit Patronen: relativ schlank, oder zumindest nicht so bauchig, wie Füllfederhalter sonst gerne mal sind, tief-dunkelgrün mit leichtem Marmoreffekt und ein paar wenigen goldenen Applikationen. Ausprobiert, ob man damit richtig schreiben kann, habe ich allerdings noch nicht.*

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51. MuRoCo: Kurzbericht

Der MuRoCo ist der „Mutterstädter Rollenspiel-Convent“, der zweimal im Jahr vom Jugendtreff Mutterstadt in dem kleinen Ort bei Ludwigshafen veranstaltet wird. In den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren war ich regelmäßig dort, aber irgendwann schlief das ein. Gute Freunde von damals waren zum 50. Jubiläums-Con im April nach Jahren erstmals wieder dort, und von ihnen kam jetzt der Anstoß, sich doch wieder einmal auf dem MuRoCo zu treffen, ganz wie früher.

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Supernatural – Vampire Villainy

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”Ich muss nach England, Ethan.”
“Hm?”
“Ich muss. Meine Fam– Francis. Francis hat mich sehr dringend gebeten zu kommen, um nicht zu sagen: darauf bestanden. Ablehnen ist keine Option. Die Familie erwartet es von mir, und ich soll’s als Chance sehen. Mich über die Familie informieren, lernen. Und ich dachte… Wenn ich schon muss, dann kann ich die Gelegenheit auch nutzen. Ich meine, das Archiv der Hooper-Winslows ist riesig, haben meine… meine Eltern immer erzählt. Wenn ich schon mal da bin, dann… dann finde ich vielleicht auch was raus, wie w– wie du den Fluch lösen kannst.”
Sam spricht schnell. Sehr schnell. Zu schnell. Als wolle sie sich selbst ebenso überzeugen wie Ethan. Er sieht sie an, blinzelt. “Oh.” Sucht das nächste Wort irgendwo aus weiter Ferne hervor. “Lang?”
Sam seufzt. “Ich kann noch nicht sagen, wie lang. Einige Wochen, nehme ich an. Vielleicht einen Monat. Oder zwei.”
Drecksmist. Das klingt endlos. Noch viel länger als ohnehin schon, weil Sam in Europa sein wird und nicht einfach nur in den USA unterwegs. Für einen kurzen Moment schließt Ethan die Augen, atmet durch. “Wann?”
“Anfang nächster Woche. Ein paar Tage kann ich bleiben.”
Drecksmist. Elender, verdammter Drecksmist. Ethan versucht ein Lächeln, aber es gelingt ihm nur eher schlecht als recht. Aber dafür klappt wenigstens ein ganzer Satz. “Das ist schön.”
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Supernatural – Ferien im Höllensumpf

Da ich mir nicht ganz sicher bin, inwieweit Ethans streiflichtartiges Diary zum Abenteuer im Sumpf für Leser, die bei der Spielrunde nicht dabei waren, klar und verständlich ist, folgt hier noch einmal ein Diary zu demselben Abenteuer, diesmal aber aus der Sicht von Bad Horses Charakter Barry. Viel Spaß damit!

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Supernatural – Realm of the Alligator

Dieses Diary stellt ein kleines Experiment dar. Es ist tatsächlich der Bericht von einer echten gespielten Runde, aber nicht so, wie ich diese Diarys sonst meistens verfasse. Es ergab sich, dass Irenes Spielerin und ich hinterher im Chat ein Gespräch zwischen Ethan und Irene ausspielten, während dessen dieser seiner britischen Freundin unter anderem von den Erlebnissen bei dem Abenteuer erzählte, aber eben nicht nur. Da ich beides interessant und wichtig fand, es aber für doppelten Aufwand (und für die Leser als langweilig) empfunden hätte, erst das Diary zu lesen und dann das Gesprächs-Intermezzo, in dem die Geschehnisse zum größten Teil nochmals durchgekaut wurden, habe ich beides miteinander verbunden. Die kursiv gesetzten Stellen sind die Rückblenden auf das tatsächliche Abenteuer, allerdings in ziemlich geraffter Streiflicht-Form; alles andere ist das Gespräch zwischen Ethan und Irene, das in dessen Nachgang stattfand. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir ja in den Kommentaren mitteilen, ob das Experiment geklappt hat.

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Supernatural – Delaware Dagon

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Nicht ganz eine Woche hat Ethan es bei seinen Eltern ausgehalten, bevor er mit etwas Mühe die Flucht vor ihrer übervorsichtigen Fürsorglichkeit ergriffen hat. Nur, um zuhause direkt Dr. Nelson Oluwasegun Akintola in die Arme zu laufen. Und der setzt auf die Masche mit der übervorsichtigen Fürsorglichkeit gerade nochmal eine Schippe drauf. ‚Aus dem Regen in die Traufe’ nennt man sowas wohl.

Aber weil Ethan so etwas allerhöchstens von seiner Familie erträgt, greift er dankbar nach dem Strohhalm, als ein paar Tage darauf Bart Blackwood vor der Tür steht. Sie hatten sich ohnehin mal wieder treffen wollen, aber davon ganz abgesehen bringt der Gelehrte beunruhigende Neuigkeiten mit. Und Emily McMillen. Weiterlesen

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Miami Files – Small Favors 5

18. November

Mierda y cólera, das ist ja mal so richtig schön schiefgelaufen. Ich habe es versemmelt, Römer und Patrioten. Ach seufz.

Aber gut, es ist jetzt so gelaufen, jetzt kann ich es auch nicht ändern, sondern muss einfach versuchen, das Beste daraus zu machen. Weiterlesen

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Supernatural – Hell’s Kitchen, Revisited

Ein grausiger Fund in Hell’s Kitchen. Für diese Nachricht über möglicherweise menschliche Knochen, die bei Kanalisationsarbeiten aufgetaucht sind, muss man nicht mal die Sensationspresse bemühen. Diese Nachricht findet sich zwar nicht auf der Titelseite, aber doch in den ganz normalen Zeitungen des Big Apple. Genau wie diese andere Meldung von den “Rumpelstilzchen-Selbstmorden”, bei denen sich in letzter Zeit einige junge Männer aus dem New Yorker Bank- und Börsenmilieu selbst die Schädel eingeschlagen haben. Nicht nur Ethan, der Nachrichten aus New York mit einigem Interesse verfolgt, hat die beiden Artikel gesehen, sondern auch Bones Gate. Und genau wie Ethan ist auch Bones Gate der Meinung, dass er sich die Sache einmal ansehen sollte.

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Supernatural – New Year’s Cruise

Das Diary zu der folgenden Runde, bei der ich selbst nicht mitgespielt, sondern die ich geleitet habe, stammt nicht von mir selbst, sondern es ist wieder einmal von Irenes Spielerin aus der Sicht ihres Charakters geschrieben. Thematisch hat die Geschichte keinen großen Bezug zu anderen Abenteuern der Kampagne, aber unterschwellig ein klein wenig eben doch, deswegen stelle ich das Diary trotzdem hier ein.

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Miami Files – Small Favors 4

12. November

Heute nacht habe ich mit George gesprochen. Also nicht einfach nur gesprochen, sondern ich hatte ein Anliegen an ihn. Denn Hurricane sagte gestern bei dem Gespräch, er könne zwar ein Schiff besorgen, auf das alle Streiter des Winters passen, aber das sei nicht in der Lage, rückwärts gegen den Wind zu kreuzen, wie man es muss, um die Insel der Jugend zu erreichen. Dafür braucht es ein anderes Schiff. Dazu muss also wieder George ran, und darum habe ich ihn heute nacht im Traum eben gebeten. George erklärte, das könne er arrangieren, aber nur gegen einen Gefallen. Tssss. Aber gut. Schulde ich meinem Traumfresser-Freund eben einen Gefallen. Wenn ich das mal nicht bereuen werde. Weiterlesen

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Miami Files – Small Favors 3

31. Oktober

Edward hat gerade angerufen. Wir wollten uns sowieso heute vormittag bei ihm treffen, aber es ist irgendwas los. Die „Kacke sei am Dampfen“. Irgendein Ärger in einer Mall. Wir treffen uns dort.

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Miami Files – Small Favors 2

28. Oktober

Eben haben wir uns getroffen und ein bisschen geplant. Ritualzutaten überlegt und so. Hören wird leicht, da hatte Roberto die Idee für zwei Konservendosen am Strick. Für das Sehen will Alex sämtliche Schwachstellen, die er so gefunden hat, in eine Karte von Miami einzeichnen. Als Komponente für Schmecken nehmen wir einfach rohes Fleisch, davon hat Edward ohnehin genug zuhause, weil er Schneeball gelegentlich damit füttert, und Totilas hat gesagt, er weiß um ein Männerparfum namens „Wolf“, das er besorgen will. Für den Geist besorge ich uns ein Exemplar von Jack Londons „Call of the Wild“, dann bleiben nur noch Fühlen und Seele. Für ersteres habe ich schon eine Idee, dafür muss ich aber mit Oliver Feinstein sprechen, und für die Seele fände ich ein Wolfsgedicht gut. Da weiß ich zwar keines auf Anhieb, aber sowas kann man ja recherchieren. Immerhin sind meine Kopfschmerzen über Nacht besser geworden. Noch nicht richtig weg, aber auch nicht mehr so Kopf-explodierend wie vorher.

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Session Diary: Itras By – Newsreel

How to break a plot, or: Why I never prepare Itras By adventures in detail

As it turns out, I do not only like to play Itras By at the Tanelorn meetings. I also ran a session at this year’s Drachenzwinge Convention ,and as chance (or fate, or probably simply their interest) would have it, almost all participants either were players or game masters in the surrealist LIRP that took place on Sunday evening. It would have been all of them, but poor Narrenspiel fell ill unexpectedly, so another player, who did not participate in the LIRP, took her place. Weiterlesen

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Drachenzwinge-Con 2017

Dass ich regelmäßig auf die Tanelorn-Treffen fahre und hinterher meist zumindest einen Kurzbericht von den dort gespielten Runden zu verfassen versuche, ist ja kein Geheimnis. Dieses Jahr gab es aber eine Neuheit für mich, und zwar habe ich Anfang Mai zum ersten Mal an der von der Drachenzwinge einmal im Jahr veranstalteten DZ-Con teilgenommen. Das war eine sehr coole Erfahrung, vor allem, weil der Teilnehmerkreis sich doch um einiges von den üblichen Verdächtigen der Tanelorn-Treffen unterschied und ich so zahlreiche sehr nette neue Leute kennenlernen konnte, aber auch, weil die DZ-Con einen Tag länger geht als die Tanelorn-Treffen und es so mehr Gelegenheit zum Spielen gibt. Schön war, dass ich wenigstens die Location schon kannte, weil das Gut Dankerode ja auch der Ausweichort für das Tanelorn-Treffen im Februar gewesen war.
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Supernatural – Fairytale of New York

Ende letzten Jahres kamen Niniane und ich auf die Idee, endlich mal ein SST zusammen zu schreiben, wie wir das schon eine Weile vorgehabt hatten. Und da es gerade kurz vor Weihnachten war, wurde eine kleine Wintergeschichte daraus. Jetzt, wo ich den Text poste, ist es zwar Sommer geworden, aber das muss ja vielleicht nicht unbedingt etwas machen.
Jedenfalls haben wir es, wie alle SSTs, nicht tatsächlich als Abenteuer gespielt, sondern abwechselnd in Textform geschrieben, so dass ich der guten Ordnung halber Ninianes Abschnitte eigentlich farblich markieren müsste. Aber da sich aus dem Text ohnehin ziemlich gut ergibt, welche Teile von Niniane stammen (alles, was aus Niels‘ Sicht geschrieben ist) und welche von mir (Ethans Perspektive), verzichte ich wie in den anderen SSTs bisher auch schon darauf und lasse alles einheitlich schwarz. Viel Spaß damit!
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