Archiv der Kategorie: Ars Magica

Unsere Saga um den Magierbund „Igniculus-in-Arden“ im England des frühen 11. Jahrhunderts, gespielt mit dem System Ars Magica (5. Edition).

Igniculus-in-Arden: 16. Juni 2021


Allmählich neigt der Tag sich dem Ende entgegen. Die Menschen im Dorf beenden ihr Tagewerk, und auch die Igniculi machen sich auf in Richtung Ottos Scheune. Zum einen ist das die einzige Unterkunftsmöglichkeit im Ort, und zum anderen hoffen die Sodales, dort auf diesen Bartholomew zu treffen. Der Teilzeit-Gastwirt, der sich ansonsten auch als Arbeiter auf den Feldern verdingt, wohnt mit seiner Familie in einem kleinen Haus nebenan, aber in der Scheune hat er hölzerne Trennwände eingezogen, Pritschen mit Wolldecken in die so geschaffenen ‚Boxen‘ gestellt und auf diese Weise einige Schlafkabinen geschaffen. Außerdem dient die Scheune auch als Taverne, wo man unter anderem Ottos selbstgebrautes Bier trinken kann. Bessere Leute, denen die Scheune zu primitiv ist, lädt er auch durchaus schon einmal in sein Haus ein, und im Falle von größeren Gruppen übernachtet er samt Frau und Familie auch schon einmal selbst in der Scheune und überlässt das Haus ganz seinen Gästen. 

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Igniculus-in-Arden: 26 Mai & 9. Juni 2021


Nach der Heimkehr der Reisenden halten die Igniculi eine ausgiebige Bundsitzung ab. Nachdem Principa Gudrid ausgiebig über die Ereignisse berichtet hat, kommt natürlich die Frage nach Morus auf? Wie genau sieht seine Beziehung zu den Diedne aus, und was kann er, magisch gesprochen? In Sachen Terram ist er mindestens so gut wie Guri, vielleicht sogar ein bisschen besser; das Ritual im Keller der Burg beweist, dass er auch Creo und Corpus sehr gut beherrschen muss, sonst wäre das gar nicht möglich gewesen, ähnliches gilt für Rego und Auram wegen der Barriere, die er gezogen hat. Er hat das Holz des Burgtores mit Intellego Herbam analysiert und mit Creo Eignem diese Feuerwand geworfen – andere Formen und Techniken beherrscht er möglicherweise auch, aber davon haben die drei Sodales, oder besser: hat Guri, nichts gesehen. Eine grundsätzliche Ausbildung darin dürfte er haben, wie alle Magi, aber andererseits ist die Breite der den Igniculi bekannten Spezialisierungen ja auch so schon ziemlich beeindruckend da braucht es vielleicht gar nicht so viel mehr… oder zumindest wäre zu hoffen, dass da gar nicht so viel mehr ist.

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Igniculus-in-Arden: 14. & 28. April 2021


Als die Igniculi von ihrem Besuch bei der Hexe zurückkehren, ist das Tor der Burg bereits versperrt. Die kleine Gruppe wird noch eingelassen, aber Baron Humphrey hat sich bereits zur Nacht zurückgezogen. An diesem Abend ist der Burgherr also nicht mehr zu sprechen, es sei denn, die Sodales unternehmen irgendetwas Außergewöhnliches, um doch Zugang zu ihm zu erhalten. 

Aber zunächst geht Evelyn in den Keller, um nachzuschauen, ob sich bei den im Keller vergrabenen Knochen irgendetwas getan hat. Unten bemerkt sie Licht im Raum mit den ausgesäten Knochensplittern und hört Geräusche. Vorsichtig schleicht sie sich näher heran und sieht, dass Morus um das auf den Boden gezeichnete Pentagramm, das die Igniculae am Vorabend gesehen hatten, noch einen weiteren Kreis gezogen hat; innerhalb dieses Kreises steht der Diedne und ist offensichtlich gerade am Zaubern.

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Igniculus-in-Arden: 18. März 2021

Da Morus den nächsten Schritt seines Rituals – von dem die Sodales inzwischen mutmaßen, dass er sich da die Samen für eine Armee gesät hat oder etwas in der Art, und als nächstes dessen Wachstum anstoßen muss – da er also diesen Schritt vermutlich nicht am helllichten Tag vollführen wird, sondern hoffentlich frühestens in der nächsten Nacht, beschließen die Igniculi am nächsten Morgen nach einigen Stunden Schlaf, dass sie den Tag nutzen wollen, um wie geplant die Hexe in dem anderen Dorf noch einmal aufzusuchen. Niemand fragt sie nach ihren Plänen, und sie brechen auf, bevor gegen Mittag der Baron mit seinen Leuten loszieht, also hoffen sie, unbemerkt zu der Hütte der Hexe hinzukommen.

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Igniculus-in-Arden: 25. Februar 2021

Nach der Aufregung um das Feuer im Hof überlegen die Igniculi, wie es jetzt weitergehen soll. Eine richtige Idee haben sie nicht, außer möglicherweise am nächsten Tag die Hexe in dem anderen Dorf aufzusuchen. Allerdings könnte das sehr riskant sein, mahnt Gudrid. Die Huldra will auf jeden Fall vermeiden, dass die Igniculi auf dem Weg vom Baron und seinen Leuten entdeckt werden und so den Trupp direkt zur Hexe hinführen, was ohne ihre Anwesenheit vielleicht nicht geschehen würde. Wenn sie die Hexe aufsuchen wollen, sollten sie auf jeden Fall früh aufbrechen, um vor dem Reitertrupp dort anzukommen.

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Igniculus-in-Arden: 03. Februar 2021

Sobald die Sodales nach ihrem Gespräch mit dem fremden Flambeau wieder unter sich sind, überlegen sie, was sie tun sollen. Was können sie überhaupt Sinnvolles tun, so abgeschnitten, wie sie hier in der Vergangenheit sind?

Eine Idee wäre es, vielleicht am nächsten Tag noch einmal in das andere Dorf zu reisen und dort mit der Hexe zu sprechen. Man könnte sie zum Beispiel fragen, ob an der Theorie mit der damaligen verflossenen Liebe des Barons etwas dran sei und falls ja, was damals genau geschehen ist. Aber das wäre möglicherweise vom Timing her schwierig – die Sodales müssten nach dem Trupp aufbrechen, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, aber vor ihnen ankommen. Und selbst wenn sie vorher ankämen, wäre vermutlich nicht viel Zeit, bevor die Reiter ankommen und anfangen, das Dorf dem Erdboden gleichzumachen. Außerdem hat Guri noch eine andere Sorge: Bisher, so scheint es, hat der Baron sein Hauptziel nicht erreicht – vielleicht, weil er zwar das Dorf niedermachen konnte, aber die außerhalb des Dorfes lebende Hexe nicht finden konnte. Was, wenn Sodales gesehen werden und den Baron dann zu der Hexe leiten, die er bisher von sich aus nicht finden konnte, und somit alles nur noch schlimmer machen?

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Igniculus-in-Arden: 20. Januar 2021

Nachdem sie den Möchtegerndieb losgeworden sind, treffen die Sodales an der Mühle auf den Müller, können im Gespräch aber nicht sehr viel aus ihm herausbekommen. Sowohl in bezug auf seinen Herrn, den Baron, als auch beim Thema seiner Tochter und ihres Sohnes hält er sich wohlweislich zurück, und weder Guri noch Evelyn gelingt es, ihn zu näheren Aussagen zu bewegen. Die Ausrede, die fremden Reisenden fänden die Mühle interessant und wollten sie sich gerne einmal aus der Nähe und von innen anschauen (in der Hoffnung, dabei die Tochter zu treffen, die außerhalb, wo das bisherige Gespräch stattfand, nicht zu sehen gewesen war), macht den Mann sogar eher misstrauisch und noch verschlossener.

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Igniculus-in-Arden: 06. Januar 2021

Noch am selben Vormittag machen die Igniculi sich auf zum Hof des besagten Heerführers, eines gewissen Baron Humphrey, wo sich auch der ‚Gelehrte‘ aufhalten soll, der ihn gewarnt habe. Welchem Haus dieser andere Magus angehören mag, ist so aus der Ferne nicht zu sagen (die Hexe hat auch kein Hauszeichen an ihm gesehen), und genausowenig wissen die drei Sodales, was der Magus sich wohl von der Warnung versprochen hat. Sucht er Macht hier in der Vergangenheit, weil er die Zukunft kennt? Will er Vis? Schätze und Reichtümer? Die Gefährten diskutieren das zwar, aber zu einem schlüssigen Ergebnis kommen sie nicht.

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Igniculus-in-Arden: 23. Dezember 2020

Nachdem sie zum Ende des Herbstes hin aus Gladius Draconis zurückgekehrt sind, verbringen die Igniculi den verschneiten Winter ruhig mit Gelehrsamkeit im Bund. So nutzt Guri beispielsweise das in Porta Caledonia neu erstandene Buch, um ihre Terram-Kenntnisse zu vertiefen, während Rosa Nocturna sich Imaginem-Forschungen widmet. Barde Cedric hält sich des öfteren im nahegelegenen Warwick auf, um bei Lautenspiel nicht nur etwas Geld zu verdienen (das hat er als Consors im Bund ja eigentlich gar nicht mehr nötig), sondern während des langen Winters auch mal andere Gesichter zu sehen.

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Igniculus-in-Arden: 18. November 2020

Nach fünf Jahren Pause haben wir unsere Igniculus-in-Arden-Runde aus dem Winterschlaf geweckt. Unter Coronabedingungen online ist alles ein bisschen anders, und wir haben erst einmal nur gebrainstormt, rekapituliert und überlegt, wo wir wieder ansetzen wollen, deswegen wird dieser Eintrag hier ziemlich kurz.

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Igniculus-in-Arden: Zusammenfassung Juni – Oktober ’15

Ich muss die letzten Berichte unserer Dienstagsrunde mal in einem Kurzbericht zusammenfassen, sonst komme ich gar nicht mehr hinterher.
Man vergebe mir  die stichpunktartige Aufzählung, aber wir haben jetzt schon diverse Sitzungen weitergespielt, ohne dass ich wegen meines akuten Zeitmangels zum Diary-Schreiben gekommen wäre, und ich fürchte, anderenfalls verliere ich komplett den Anschluss. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 26. Mai 2015

Der Mönch muss also weg, verursacht er den Feen mit seiner Ausstrahlung des Wahren Glaubens doch Kopfschmerzen und körperliches Unwohlsein. Außerdem wird er versuchen, Leute zu bekehren, und genau das wäre ja vermutlich nicht gerade im Sinne des Turnierzwecks. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 21. April 2015

Zu Beginn des Sommers ziehen die Igniculi los in Richtung Turnier. Semper Secundus bleibt auf halber Strecke in Porta Caledonia zurück, denn dort gibt es ja noch immer dieses seltsame Muster im Boden der Bibliothek, das der Tremere gern erforschen möchte. Im Gegenzug für diese Hilfe sowie weitere Arbeiten erklären die Magi aus dem Norden sich bereit, Igniculus-in-Arden die Kopie einer Schriftrolle zu überlassen, die sich gerade für Gudrid als extrem nützlich erweisen dürfte, weil die Principa anhand dessen endlich ihre Fähigkeiten in Terram weiter ausbauen kann. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 03. März 2015

Da Marie noch immer unter Schock steht, kümmert Cedric sich um sie, führt sie zum Essen in eines der Gasthäuser der Stadt aus – und verbringt dann auch dort die Nacht mit ihr. Die junge Frau äußert den Wunsch, sich den Reisenden anschließen zu dürfen, da es an der Musikakademie mit dem Tod ihres Mentors nichts mehr für sie gebe. Daraufhin erklärt Cedric, diese Entscheidung liege nicht allein bei ihm, sondern müsse von der ganzen Gruppe gemeinsam gefällt werden, doch er könne sich eigentlich nicht vorstellen, dass jemand etwas dagegen einzuwenden habe. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 10. Februar 2015

Nun, wo die Igniculi wieder wach sind, fallen ihnen die Ähnlichkeiten der realen Gegebenheiten zu ihrem Traum auf. Der „Drache“ in der Küche ist natürlich die griesgrämige Köchin, und auch die anderen Traumgestalten haben reale Gegenstücke. Dabei bemerkt Cedric, dass der Ohrring, den er neben dem überfallenen Händler im Schnee gefunden hat, einen Schmuckstein in Form einer Kröte aufweist. Und der vermeintliche Anführer der drei Räuber trägt einen Umhang aus Wolfspelz… Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 27. Januar 2015

In Mäusegestalt eilen die Igniculi also zur Burg. Ein unterirdischer Gang (sprich Mauseloch) führt aus dem Wald unter der Mauer hindurch. In dem Gang trifft die Gruppe auf eine Kröte, die einen ziemlich deprimierten Eindruck macht und fragt, ob die Mäuse ihren Bruder gesehen hätten.
Die Gefährten erklären, sie müssten erst einmal ganz dringend den König finden und warnen, aber wenn sie dem Krötenbruder begegnen sollten, würden sie ihm bescheid geben – oder sich eben hinterher auf die Suche machen. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 20. Januar 2015

Nach geglückter Befreiung und zurück in der Halle der Skalden kümmert sich einer der Geretteten um den verletzten Semper Secundus. Dieser wird soweit stabilisiert, dass ihm nicht unmittelbar der Tod droht und die Heilung beginnen kann, doch der Magus ist natürlich noch immer schwer mitgenommen. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 13. Januar 2015

Eine kurze Sitzung war das diesmal wegen bahnbedingtem verspäteten Heimkommens und Beginn.

Wie geplant, macht sich die Gruppe am nächsten Morgen auf den Weg zur der Halle der Barden, oder besser zur Halle der Skalden, wie es hier im Norden heißt. Es hatte ja geheißen, diese Halle sei ungefähr drei Tagesreisen entfernt – das stimmt auch ungefähr so, aber ganz bis zu ihrem Ziel schaffen die Igniculi es am dritten Tag nicht, sondern finden für die Nacht in der Scheune eines gastfreundlichen Bauern Unterschlupf. Irgendwann nachts hört Knut, der nicht mit nach drinnen gekommen, sondern im Freien in die Baumgestalt gewechselt ist und sich in der Erde verwurzelt hat, für einige Zeit ein Dröhnen und Rumpeln in der Ferne, das sich aber irgendwann legt und dann auch nicht mehr wiederkommt. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 06. Januar 2015

Am nächsten Tag schifft sich die Truppe, wie besprochen, auf Kapitän Torkells Drachenboot Richtung Dänemark ein.
Dabei sind die Nichtmagi sich gar nicht sicher, ob Semper Secundus überhaupt am Schiff auftaucht; der Tremere bleibt nämlich konsequent unsichtbar. (Das war der augenzwinkernde Umgang der Gruppe mit der Tatsache, dass Secundus‘ Spieler an dem Abend nicht dabei sein konnte.)
Knut dem Baum gefällt es wie schon beim letzten Mal wenig, keinen festen Boden unter den Wurzeln zu haben, aber Cedric, der das erste Mal auf dem offenen Meer unterwegs ist, verträgt die Schiffsreise überhaupt nicht. Der Barde verbringt die Überfahrt entweder zusammengekrümmt in einer Ecke oder über der Reling hängend und würde am liebsten sterben.
Um so dankbarer ist er, als die Reise endlich vorüber ist, und zwar in Ribe, der bedeutendsten Handelsstadt des Nordens. Weiterlesen

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Igniculus-in-Arden: 25. November 2014

Osric, der ebenfalls mit anwesend ist, ruft etwas von wegen: „Morwyn wird seinen Vater töten!“ Das wollen die Igniculi natürlich auf jeden Fall verhindern, also stürmt die Gruppe gesammelt hinterher. Auf dem Burghof ist von dem Wolf erst einmal so nichts zu sehen, deswegen teilt man sich auf: Osric geht Lord Morgan warnen, während die Gefährten hier weiter nach dem Sohn suchen wollen. Weiterlesen

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