Archiv der Kategorie: Stian & Rina

Die Abenteuer von Stian Skyggvandre und Riná Sanemura in World of Warcraft.

Die Geschichte von Stian und Rina (27)

„Ich hab‘ sie gesehen…“
Die krächzende Stimme kam von irgendwo zu seiner Linken.
Stian, der eben noch einen unterdrückten Fluch ausgestoßen hatte, fuhr herum. Auch in den Höhlenboden waren vergitterte Löcher gehauen worden, ebenso wie in einige der Höhlenwände. Nicht alle davon schienen besetzt zu sein, doch der Inhaber dieser speziellen Stimme hockte in einer der Vertiefungen in der Felswand, schon in der Hauptkammer, direkt zwischen dem Gang mit den herunterhängenden Käfigen und dem daneben. Der Schurke hatte das Gitter zwar gesehen, aber in der düsteren Beleuchtung nicht bemerkt, dass sich dahinter jemand befand, noch dazu, wo dieser Jemand bis eben völlig reglos geblieben war. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (26)

Den Weg in die Blackrock-Spitze kannte Stian ja von seinem Ausflug damals, als er Jinn gezähmt hatte. Doch nun wandte er sich in die andere Richtung, in die Tiefen des Berges hinein, wo weder Orcs noch Oger hausten, sondern die Darkirons lebten.
Das Gebiet der Dunkeleisen begann mit einer weitläufigen Mine, in der – ganz ähnlich wie in der Schlackegrube – mit Horden von Sklavenarbeitern ausgedehnte Bergarbeiten betrieben wurden. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (25)

In der Zwischenzeit jedenfalls durchstreifte der Sin’dor die unwirtlichen Lande im Zentrum des Kontinents auf der Suche nach Hinweisen. Er schlich sich erneut ins Angor Fortress, doch alle Aktivitäten der Zwerge dort richteten sich auf die Erforschung der Ausgrabungsstätte von Uldaman, und nichts in der Festung deutete darauf hin, dass die Angehörigen des Shadowforge-Clans mit dem, was Lili zugestoßen war, etwas zu tun hatten oder Näheres darüber wussten. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (24)

Kreokk konnte mit dem Stück Metall tatsächlich nichts anfangen, und auch seine alchimistische Analyse des Staubes blieb erfolglos, doch der Orc versprach, sich für Stian in der Stadt umzuhören.
Während der Krieger unterwegs war und der Blutelf rastlos in Kreokks kleinem Haus im hinteren Teil der Stadt auf und ab wanderte, drehten sich seine Gedanken fortwährend im Kreis. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (23)

Stian jagte Boneshade den ganzen Weg zum Haus seiner Eltern. Dort angekommen, ließ er den blauen Hengst, nachdem er ihm eilig Sattel und Zaumzeug abgenommen hatte, einfach frei laufen und stürmte ins Haus. „Wo ist sie? Was ist geschehen?“
Seine Mutter Ranissa nahm ihn stumm in den Arm, während Stereyn, sein Vater, ihm bedeutete, leise zu sein. „Sie schläft gerade.“ Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (22)

Über all diesen Erlebnissen wurde es Herbst. Der Schurke und die Priesterin kehrten häufig nach Silvermoon zurück und verbrachten dort, abseits von den Gefahren der Scherbenwelt, so manchen idyllischen Abend miteinander, den einen oder anderen davon auch zusammen mit Stians Cousin Yhaddar. Der jüngere Schurke schloss die blonde Heilerin gleich als zukünftige Schwägerin ins Herz, vertraute Stian aber in einem stillen Moment an, dass er froh war, doch einige Unterschiede zwischen Riná und seiner Medolie entdeckt zu haben. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (21)

Die kommenden Wochen waren herrlich, einfach weil die beiden Sin’dorei sie zusammen verbrachten. Zwar hatte Stian seine Liebste während seiner Suche nach ihr an Erfahrung überholt, aber der Unterschied war nicht so gewaltig, dass sie nicht gemeinsam die Höllenfeuerhalbinsel und die nahegelegene Zangarmarsch durchstreifen konnten. Der Schurke liebte es, Riná zum Lachen zu bringen, vor allem mit seinen trockenen Kommentaren, die ihr immer wieder ein Kichern und ein „du bist unmöglich“ entlockten. Oder auch ein „Ihr seid unmöglich“, denn noch immer tat sich die Priesterin ein wenig schwer damit, ihn zu duzen, schwankte ständig zwischen dem vertraulichen Du und dem formellen Ihr hin und her. Aber das störte Stian kaum: Es war einfach eine ihrer Eigenarten, und die Gelegenheiten, zu denen sie ihn förmlich mit „Ihr“ ansprach, wurden auch langsam weniger. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (20)

„Ah, Stian, es hat mich schwer erwischt“, lächelte Yhaddar. Wieder einmal saßen die beiden Vettern in dem kleinen Haus in Silvermoon bei einem Glas Suntouched Reserve zusammen. „Es kam wie der Blitz aus heiterem Himmel…“
Der ältere Schurke zog fragend eine Augenbraue hoch. „Ach ja? Erzähl schon, wer ist es?“
„Du kennst sie. Medolie.“
Stian, der eigentlich, wenn überhaupt, mit dem Namen „Lynxia“ gerechnet hätte, war einen Moment lang verblüfft, wusste aber natürlich sofort, wen sein Cousin meinte; schließlich kannte er die Dame tatsächlich. Er lächelte dem Jüngeren anerkennend zu, konnte dann aber nicht verhindern, dass er amüsiert losprustete. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (19)

Am nächsten Morgen war es die reine Seligkeit, aufzuwachen und Riná neben sich zu finden. Die beiden Sin’dorei ließen sich ein wenig länger Zeit mit dem Aufstehen, als streng genommen notwendig gewesen wäre, aber dann rafften sie sich doch auf und beschlossen, den Anstrengungen der Horde ein wenig dienlich zu sein, wo sie schon einmal hier waren. Riná erinnerte sich, dass sie in Thrallmar einige Pflichten übernommen hatte, ehe der Fel Reaver sie überfiel, und so wollte sie dorthin zurückkehren und erstens ihre Auftraggeber wissen lassen, dass es ihr gut ging, und zweitens herausfinden, ob die Aufgaben noch aktuell waren oder ob jemand anderes sie inzwischen erledigt hatte. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (18)

Der Kampf um den Treppenabsatz tobte noch immer so heftig wie eh und je, aber die beiden Blutelfen waren sich dessen kaum bewusst, schauten statt dessen eine Weile stumm und ehrfürchtig auf den verwunschenen Himmel. Irgendwann nahmen sie einen von Meisterin Frayfeathers Greifen nach Thrallmar, aber dort war es ihnen zu laut, zu hektisch, und so schwangen sie sich auf ihre Reittiere und ritten in Richtung Falcon Watch. Dort ging es ruhiger zu, und die beiden Sin’dorei verweilten einige Zeit lang dort im Gasthaus. Aber es herrschte doch auch hier ein eifriges Kommen und Gehen, und so begaben sie sich schließlich auf einen der Hügel vor dem Außenposten. Riná kuschelte sich eng an ihn, Stian legte den Arm um sie und zog sie an sich. So saßen sie eine Weile schweigend, dann begannen sie zu erzählen: Stian in aller Ausführlichkeit von den letzten Wochen, von seiner Suche und seinen Erlebnissen, und Riná, so gut sie es eben vermochte. Einige Einzelheiten waren ihr schon wieder eingefallen, und so hoffte der Sin’dor, dass die Heilerin tatsächlich nach und nach ihr Gedächtnis wiedererlangen würde.
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Die Geschichte von Stian und Riná (17)

Ach Stian, ich weiß so vieles nicht mehr!“
Nach dem ersten Kuss, der einen zeitlosen, ewigen Moment gedauert hatte und doch viel zu kurz gewesen war, stand er noch immer da und hielt sie fest, konnte noch immer kaum glauben, dass er sie endlich wiederhatte.
Nun lächelte der Elf Riná beruhigend an und strich ihr sanft über das Haar. „Ich bin sicher, das kommt alles wieder.“ Ganz so zuversichtlich war der Schurke in Wahrheit zwar doch nicht, aber er konnte es kaum ertragen, seine Liebste trotz der Wiedersehensfreude so niedergeschlagen über ihren Gedächtnisverlust zu sehen. „Bestimmt.“
Riná kuschelte sich vertrauensvoll an ihn. „Meint Ihr?“
Stian nickte wieder. „Ganz bestimmt.“ Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (16)

Unterdessen hatten sie die Murder Row hinter sich gebracht und den großen Platz mit dem Brunnen erreicht. Haniko tat einen Schritt an den Brunnenrand und winkte Riná zu sich. „Da“, brummte sie ihre Schwester an, „sieh her!“
Die Heilerin tat, wie ihr geheißen, und beugte sich über die Wasseroberfläche; Haniko tat es ihr gleich. Nach einigen Sekunden richtete Riná sich wieder auf. „Wir sehen uns etwas ähnlich“, sagte sie mit einem fast anklagenden Ton in der Stimme und einem Achselzucken. „Na und?“
„Etwas ähnlich?“ Haniko war empört. „Das ist die Untertreibung des Jahres!“ Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (15)

In Shattrath angekommen, sah Stian nicht nach rechts noch links, achtete nicht auf das bunte Treiben aus Allianzlern und Angehörigen der Horde, aus Flüchtlingen, zwielichtigen Gestalten und den seltsamen Vogelwesen namens Arakkoa, sondern stürmte umgehend zu den Portalen im Stadtzentrum. Er trat durch das entsprechende Tor… und fand sich einen Atemzug später in der Magierenklave von Silvermoons Sunfury Spire wieder. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (14)

Und so machte Stian sich auf den Weg. Wo es zum Dunklen Portal ging, das hatte er ja schon herausgefunden, als er in den Blasted Lands all das Viehzeug gejagt hatte, das sich dort in Massen herumtrieb. Es, und Dämonen, das schien alles zu sein, was diese Ödnis hervorbrachte. Und das zugehörige Gesindel, die Dämonenbeschwörer, nicht zu vergessen natürlich.
Trotz der Dämonenplage schaffte der Sin’dor es vergleichsweise unbehelligt bis zum Dunklen Portal. Es war ein erhebender Moment, vor dem massiven Bauwerk zu stehen und in das grüne Leuchten zu treten – oder wäre es zumindest gewesen, wenn Stian einen anderen Gedanken hätte fassen können als den, dass eigentlich Riná in diesem Augenblick hätte neben ihm stehen sollen. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (13)

Ein anständiges Zittern im Bauch hatte der Sin’dor natürlich dennoch sehr wohl, als er einige Tage später zum Blackrock Mountain aufbrach. Schließlich wollte er nicht einfach eben mal in Brill oder Fairbreeze Village einen Einkauf erledigen. Die Blackrock Orcs waren übelst berüchtigt, und Stian hatte nicht vor, sich auch nur mit einem einzigen von ihnen anzulegen. Nein, das Ganze musste völlig lautlos von sich gehen, sonst konnte er gleich aufgeben und sich von den Blackrocks abschlachten lassen. Er hatte sich mit ausreichend Blitz- und Blendepulver eingedeckt und etliche Bandagen und Heiltränke eingepackt, aber wenn es soweit kam, dass er letzteres würde anwenden müssen, wäre es wahrscheinlich ohnehin schon zu spät. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (12)

In den kommenden Tagen und Wochen war Stian wie besessen. Auftrag um Auftrag nahm er an, halste sich die unmöglichsten Missionen auf, nur um so schnell wie möglich so viel Erfahrung zu sammeln, dass auch er den Bemühungen der Horde in Outland nützen würde, statt nur eine Belastung zu sein.

An die unterschiedlichsten Orte führten ihn seine Reisen: Stian erkundete Tanaris, Feralas, das Hinterland und den Un’Goro-Krater mit nahezu unerschöpflicher Energie. So versessen war er darauf, Aufgabe um Aufgabe abzuarbeiten, dass sein bester Freund und Schurkenbruder Hârfagre, der immer ein klein wenig erfahrener als Stian gewesen war, den er aber in diesen frenetischen Wochen weit hinter sich ließ, schon anfing, sich Sorgen zu machen. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (11)

Von Riná war in der Kajüte nichts mehr zu sehen, als der Sin’dor am nächsten Morgen erwachte. Ein kurzes Briefchen hatte sie ihm aber immerhin hinterlassen, dass sie dringend nach Silvermoon zurück müsse. Nun ja, wenigstens etwas. Stian verbrachte den Tag mit der Erledigung von Aufträgen in Stranglethorn, aber gegen Abend zog es auch ihn in die Hauptstadt zurück. Er hatte einige Schmuckstücke hergestellt und war bereit, Meisterin Kalinda für die nächste Stufe seiner Juweliersausbildung aufzusuchen. Außerdem stattete er Yhaddar einen Besuch ab, ebenso wie der Schurkenbruderschaft, um sich über die neuesten Ereignisse und Gerüchte zu informieren und seinen Vorrat an Blitzpulver aufzufrischen. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (10)

Inzwischen war es Abend geworden. Die beiden Sin’dorei setzten sich in die Gaststube des „Salty Sailor“, nahmen ein kräftiges Abendessen aus Booty Bays Spezialitäten zu sich und plauderten noch ein Weilchen.
Aber irgendwann begann Riná zu gähnen, Stian nicht viel später, und so erhob sich die Elfin, um mit dem Wirt zu sprechen. Eine Minute später kam sie zurück und machte Anstalten, die Treppe hinaufzugehen. Stian begleitete sie nach oben, wo die Priesterin auf eine Kajüte mit zwei einzelnen Betten deutete.
„Es ist nur noch dieses Zimmer frei“, erklärte sie knapp.
Das war’s, dachte Stian traurig, jetzt wird sie abreisen. Nein, natürlich werde ich das Anständige tun, ihr die Kajüte überlassen und mir selbst anderswo eine Unterkunft suchen. Im Zweifelsfall oben beim Windreitermeister im Stroh. Oder vielleicht teilt ja Ian Strom nebenan für eine Nacht das Zimmer mit einem Schurkenbruder… Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (9)

In den folgenden Tagen und Wochen nahmen die beiden Sin’dorei ihren Briefwechsel wieder auf. Stian berichtete von seinen Abenteuern in Stranglethorn, während Riná, die Erfahrenere, ihm von Tanaris und Un’Goro schrieb.
Und eines Tages, als der Schurke sich an den Ruinen von Aboraz mit Zanzils Schergen herumschlug, oder besser: sich gerade für eine kurze Atempause ein Stück von der Ruine zurückgezogen hatte, stand sie plötzlich vor ihm, in voller, überraschender, unglaublich beglückender Lebensgröße. Weiterlesen

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Die Geschichte von Stian und Rina (8)

Als Stian einigermaßen trockengerubbelt war, sah er – noch immer singend – nach den Kleidern, die zum Trocknen nahe beim Ofen hingen. Noch zu feucht, um schon irgendetwas damit anzufangen. Also kramte der Schurke seinen Gildenrock, den er auf dem Ausflug nicht getragen hatte, aus dem Rucksack und streifte wenigstens den über. Dann holte er neues Wasser, setzte es im Kessel auf und brühte einen schönen, heißen Disteltee. Die Energie, die dieser spendete und ihn damit zu eines jeden Schurken liebstem Getränk machte – zumindest draußen in der Wildnis, wo es nicht sonderlich gescheit war, sich mit Alkoholika die Sinne zu vernebeln -, würde auch Riná guttun und hoffentlich mit dazu beitragen, dass sie einer Erkältung entging. Weiterlesen

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