Schlagwort-Archive: Dresden Files RPG

Miami Files – Changes 5

Als mein Wecker gegen Mittag klingelte, wusste ich, die Gefahr war konkret geworden. Die Bedrohung für Miami, die wir da spüren konnten, kam vom Strand, aus der Nähe von Pans Palast. Als wir dort ankamen (alle außer Roberto und Ilyana Elder – Roberto hatte einen dringenden Notfall, a.k.a. seine patrona Oshun besänftigen, die es gar nicht lustig fand, dass er sich nach dem kleinen Intermezzo als Titanias Richter schon wieder mit einer anderen übernatürlichen – weiblichen und wunderschönen wohlgemerkt – Wesenheit eingelassen hatte, und Ilyana hatte sich noch nicht richtig von dem Ritual erholt; Cicerón erzählte, dass sie sich ständig in ein Krokodil verwandeln wolle), sahen wir auch, was es war: wieder solche Riesen wie der, den die Einherjar besiegt hatten, aber diesmal deutlich mehr als einer. Wir konnten auch spüren, dass die Kreaturen aus der Richtung des Winterhofs kamen – so zielstrebig, wie sie unterwegs waren, ließ das überhaupt nichts Gutes für den Winterhof erahnen. Sie durften Pans Residenz nicht erreichen – nicht, wenn ich das verhindern konnte!

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Miami Files – Changes 4

26. Februar

Zurück in Miami. Zeit zum Nachdenken.

Sancía und Canché kamen noch auf dem Boot wieder zu sich, und beide haben, wie sage ich das, ihre Menschlichkeit zurück, sind keine Vampire mehr. Das muss daran liegen, dass ihre Seelen schon wieder in ihrem Körper waren, als das was-auch-immer-es-war dem Rest des Red Court passierte. Denn alle anderen Rotvampire sind verschwunden. Robertos Bekannte Lucia. Orféa Baez, die Anführerin des Red Court. Felipe Gomez, dieser Barbesitzer, dem wir zuletzt im September bei dem Wohltätigkeitsjahrmarkt wegen Hurricane Irma begegnet waren. Überhaupt ist da Whispers komplett verlassen, und es sieht wirklich so aus, als gebe es zumindest in Miami, wenn nicht auf der ganzen Welt, keinen einzigen roten Vampir mehr. Huh.

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Miami Files – Changes 3

13. Februar

Totilas hat von seinem Vater gehört. Richards Pläne wegen Sancías Heilung haben Formen angenommen. Sie wollen ein Ritual durchführen, um Sancía ihre Seele wiederzugeben. Richard hat ein Treffen mit uns allen vorgeschlagen, weil sie unsere Hilfe bräuchten, wie sie sagten. Übermorgen im Dora’s.

15. Februar

Okay, das wird spannend. Einmal Xibalbá und zurück, Römer und Patrioten. Jedenfalls bete ich dafür, dass es keine Reise ohne Wiederkehr wird.

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Miami Files – Changes 2

20. Januar

Ich bin ein paar Tage nicht zum Schreiben gekommen. Ich habe auch immer noch viel um die Ohren, aber Zeit für einen Tagebucheintrag muss jetzt sein.
Bevor ich ins Detail gehe: Die Störung unserer Verhandlungen mit Mr. Jimanez war kein Zufall. Adlene lässt uns von seinen Geistern beobachten und stört systematisch unsere Anstrengungen. Aber davon gleich mehr.
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Miami Files – Changes 1

18. Oktober

Cicerón Linares hat uns kontaktiert und um ein Treffen gebeten. Natürlich gehen wir hin, wir haben keinen Grund abzulehnen oder eine Falle zu vermuten – wir haben mit dem Mann und seiner Gang ja bisher keinen Zwist.

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Miami Files (English Version) – Death Masks 1

Uh oh. What have we gotten ourselves into now? I mean, I’ve gotten used to crazy stuff happening by now. But stuff this weird? Madre mia.

It all began fairly low-key, truth be told. We were hanging out at Dora’s (which has changed a bit lately, by the way. Somehow it has become ‚greener‘ – organic ingredients, fair trade coffee, and so on, and for a while now the clientele has been comprised more of members of the environmentally conscious scene than of cops. But I can’t say I mind the change. The new donuts are really tasty, and I simply love Dora’s homemade bagels with scrambled eggs and salmon), when a guy, who, judging by his clothes and his insecure behavior, obviously didn’t travel to the city from the Glades very often considering his clothes and his insecure behavior, came into the shop. He looked around, made a beeline for our table and asked whether we were the ‚pretty men‘. Grrrrr.

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Miami Files – Day Off

18. September

Eben hatte ich einen Anruf: Nächstes Wochenende soll es einen “Miami Hurrican Irma Relief Carnival” geben, einen Indoor-Jahrmarkt für den guten Zweck, bei dem alle Einnahmen an die Opfer des Sturms gehen. Man hat mich um eine Spende gebeten, aber vor allem darum, selbst auch anwesend zu sein und eine Lesung zu halten, mit der noch weitere Spenden eingefahren werden sollen. Natürlich habe ich zugesagt, und ich habe auch die Jungs auf die Aktion angesetzt. Totilas beteiligt sich im Namen der Familie Raith ebenfalls mit einer Spende – und es sind die Raiths, also fällt der Betrag erstens nochmal um eine ganze Kategorie höher aus als mein eigener, und zweitens hat er die Spende und den Namen Raith sehr werbewirksam in Szene gesetzt. Aber wer will es ihm verdenken – die Familie braucht alle gute PR, derer sie habhaft werden kann. Edward will für den Jahrmarkt einige Schaukämpfe seines Boxclubs organisieren, und Roberto hat vor, einen Wahrsagerstand anzubieten – allerdings für eigene Rechnung, weil er ja selbst zu den Sturmopfern gehört und Geld braucht. Nur Alex hat keine Zeit, sagte er – ich glaube, er ist damit beschäftigt, seine Village-Gemeinschaft wieder zu kitten.
Ich bin mal gespannt, was das gibt; es sind ja nur ein paar Tage Zeit, um die ganze Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

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Miami Files – Turn Coat, Nachtrag

11. September

Hurricane Irma ist vorübergezogen, und wir leben alle noch. Es gab Schäden, und es gab Probleme, ziemliche Probleme sogar, aber alles in allem können wir nur dankbar sein, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

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Miami Files (English Version) – Summer Knight 3

June 22. Midsummer is over. And it’s my birthday. Not that I feel much like birthday, mind you. More like just unwinding. Not thinking of anything, not doing anything. Tomorrow I can start thinking about all I have to do to get the apartment repaired.

Get the apartment repaired? Oh, yes. Like my burnt wrists weren’t enough.

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Miami Files – Turn Coat 4

07. September

Mierda. Was für ein einziges, langes Ablenkungsmanöver. Jemand plant etwas und will uns nicht dabei haben. Nur hat die Tatsache, dass wir das Ablenkungsmanöver als solches erkannt haben, uns leider kein Stück dabei geholfen, es zu vermeiden.

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Miami Files – Turn Coat 3

Mit Edward im Schlepptau fuhren wir vom Krankenhaus aus direkt zum Revier, um Diego zu verhören. Alex kam nicht mit – der bekam einen Anruf und setzte sich erst einmal ab.
Der junge Straßenpunk wollte erst den starken Mann geben, aber Totilas schüchterte ihn derart ein, dass er dann doch auspackte. Folgende Informationen – die wir uns zum Teil schon gedacht hatten, aber von denen es gut war, noch einmal eine Bestätigung dafür zu erhalten – bekamen wir aus dem Jungen heraus: Weiterlesen

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Miami Files – Turn Coat 2

25. August

Römer und Patrioten, der Ärger nimmt Fahrt auf. Dämonistenkult gefällig, irgendwer? Ach, seufz. Aber ich ich glaube, ich sollte besser vorne anfangen, sonst weiß ich in ein paar Jahren vielleicht gar nicht mehr, um was es eigentlich ging, wenn ich alles hier nochmal lese. Weiterlesen

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Miami Files – Turn Coat 1

21. Juli

Ich bin es endlich angegangen. Oder besser, Edward, Roberto und ich sind es endlich angegangen. Dank der Ritualkünste der beiden ist Jade ist jetzt als Füllfederhalter getarnt. Nicht so ein hässliches, klobiges, protziges Ding, wie man sie zu oft sieht, sondern ein richtig hübsches, stilvolles, klassisches Schreibgerät zum Aufziehen aus dem Tintenfass statt mit Patronen: relativ schlank, oder zumindest nicht so bauchig, wie Füllfederhalter sonst gerne mal sind, tief-dunkelgrün mit leichtem Marmoreffekt und ein paar wenigen goldenen Applikationen. Ausprobiert, ob man damit richtig schreiben kann, habe ich allerdings noch nicht.*

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Miami Files – Small Favors 5

18. November

Mierda y cólera, das ist ja mal so richtig schön schiefgelaufen. Ich habe es versemmelt, Römer und Patrioten. Ach seufz.

Aber gut, es ist jetzt so gelaufen, jetzt kann ich es auch nicht ändern, sondern muss einfach versuchen, das Beste daraus zu machen. Weiterlesen

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Miami Files – Small Favors 4

12. November

Heute nacht habe ich mit George gesprochen. Also nicht einfach nur gesprochen, sondern ich hatte ein Anliegen an ihn. Denn Hurricane sagte gestern bei dem Gespräch, er könne zwar ein Schiff besorgen, auf das alle Streiter des Winters passen, aber das sei nicht in der Lage, rückwärts gegen den Wind zu kreuzen, wie man es muss, um die Insel der Jugend zu erreichen. Dafür braucht es ein anderes Schiff. Dazu muss also wieder George ran, und darum habe ich ihn heute nacht im Traum eben gebeten. George erklärte, das könne er arrangieren, aber nur gegen einen Gefallen. Tssss. Aber gut. Schulde ich meinem Traumfresser-Freund eben einen Gefallen. Wenn ich das mal nicht bereuen werde. Weiterlesen

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Miami Files – Small Favors 3

31. Oktober

Edward hat gerade angerufen. Wir wollten uns sowieso heute vormittag bei ihm treffen, aber es ist irgendwas los. Die „Kacke sei am Dampfen“. Irgendein Ärger in einer Mall. Wir treffen uns dort.

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Miami Files – Small Favors 2

28. Oktober

Eben haben wir uns getroffen und ein bisschen geplant. Ritualzutaten überlegt und so. Hören wird leicht, da hatte Roberto die Idee für zwei Konservendosen am Strick. Für das Sehen will Alex sämtliche Schwachstellen, die er so gefunden hat, in eine Karte von Miami einzeichnen. Als Komponente für Schmecken nehmen wir einfach rohes Fleisch, davon hat Edward ohnehin genug zuhause, weil er Schneeball gelegentlich damit füttert, und Totilas hat gesagt, er weiß um ein Männerparfum namens „Wolf“, das er besorgen will. Für den Geist besorge ich uns ein Exemplar von Jack Londons „Call of the Wild“, dann bleiben nur noch Fühlen und Seele. Für ersteres habe ich schon eine Idee, dafür muss ich aber mit Oliver Feinstein sprechen, und für die Seele fände ich ein Wolfsgedicht gut. Da weiß ich zwar keines auf Anhieb, aber sowas kann man ja recherchieren. Immerhin sind meine Kopfschmerzen über Nacht besser geworden. Noch nicht richtig weg, aber auch nicht mehr so Kopf-explodierend wie vorher.

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Miami Files – Small Favors 1

16. Oktober

Oho. Robertos Bruder Carlos ist frei. Aber klar, er hatte ja keine zehn Jahre bekommen wie Enrique, und von den sechs Jahren, zu denen er verurteilt war, haben sie ihm zwei wegen guter Führung erlassen. Roberto hat ihn abgeholt, und als er sich hinterher mit uns traf, hatte er beunruhigende Dinge zu berichten.

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Miami Files – Intermezzo

18. November

Ich habe den Jungs die Einträge zu den Mordor-Ents gezeigt. Sie waren ebenso verwirrt wie ich, weil sich auch keiner von den anderen an unheimliche schwarze Baumgestalten erinnern konnte, und natürlich kamen wir ins Diskutieren. Ob ich mir das Ganze nur eingebildet habe. Ob ich es vielleicht nur geträumt habe. Oder ob da jemand tatsächlich an unserem Gedächtnis herumgespielt hat. Totilas hatte die geniale Idee, mal Richard und Gerald zu kontaktieren, ob die irgendwas von Mordor-Ents wissen. Immerhin waren sie am See auch dabei.
George, den ich nachts mal dazu fragte, erklärte, dass ich durchaus von solchen schwarzen Gestalten geträumt hätte, ja, aber dass er die nicht angerührt habe, die hätten ’nicht lecker‘ ausgesehen. Und so, wie mein kleiner Traumfresser-Freund sich bei den Worten ’nicht lecker‘ schüttelte, glaube ich, er meinte mit dem Ausdruck nicht ‚Junk Food statt Gourmetmenü‘, sondern eher ‚Giftcocktail‘. Weiterlesen

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Miami Files – White Night 7

Was lange währt, wird endlich gut. Nach dem Experiment mit dem geschriebenen Zwischenspiel im Nevernever, ist das Folgende wieder ein echtes Diary und der Abschluss des „White Night“-Abenteuers. Epische Entwicklungen for the win, hihi. Nächstes Wochenende spielen wir wieder, da geht es dann mit „Small Favor“ weiter. Das wird unser zehntes Haupt-Abenteuer (die Side Jobs mal ausgenommen) – wir spielen diese Kampagne tatsächlich schon seit ziemlich genau sechs Jahren. Woo-hoo. Ich freue mich schon.
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