[Blogaktion] Mystery Blogger Award

Im März – im März!! – dieses Jahres wurde ich von Michaelaschreibt für den Mystery Blogger Award nominiert, einer vor beinahe zwei Jahren von Okoto Enigma ins Leben gerufene Blogaktion.
Damals antwortete ich, dass ich momentan zwar keine Zeit hätte, aber gerne daran teilnehmen würde. Das war im März, wie gesagt. Also, liebe Michaela, ich danke dir sehr herzlich für die Nominierung, und ich hatte tatsächlich keine Zeit. Okay, ich habe zwar auch ab und zu daran gedacht, aber größtenteils ging es irgendwann dann auch einfach unter. Sorry dafür! Heute jedenfalls bin ich bei Rina von „Ich Lese“ über deren Nominierung zum Mystery Blogger Award gestolpert, und da fiel mir meine eigene offene Nominierung siedendheiß wieder ein.

Liebe Michaela, ich danke dir nochmals sehr herzlich für die Nominierung; ich fühle mich sehr geehrt, dass du meinen Blog für Award-würdig befindest! Und bitte entschuldige, dass es solange gedauert hat, bis endlich meine Antworten kommen.

Zunächst muss ich mich mal durch die Regeln des Awards wühlen. Am besten liste ich sie hier auf, damit ich sie der Reihe nach abarbeiten kann. Oh, man soll die Regeln sowieso mit aufzählen? Na um so besser.

  • Füge das Logo in deinen Beitrag ein
  • Füge die Regeln dem Beitrag hinzu
  • Bedanke dich bei dem, der dich nominiert hat, und füge einen Link zum Blog desjenigen ein
  • Verlinke die Urheberin des Awards
  • Erzähle drei Dinge über dich
  • Beantworte die Frage desjenigen, der dich nominiert hat
  • Nominiere zehn bis zwanzig weitere Blogger
  • Informiere deine Nominierten mittels Kommentaren
  • Stelle deinen Nominieren fünf Fragen; eine sollte lustig und/oder etwas verrückt sein
  • Verlinke deine besten Beiträge

Ich soll also drei Dinge über mich verraten. Na gut.

  1. Mein Geburtstag ist lustigerweise an genau dem Tag, als der Mystery Blogger Award ins Leben gerufen wurde, glaube ich. Ich bin mir nicht ganz sicher, weil Okoto Enigmas Beschreibung des Awards kein Datum trägt, aber wenn ich davon ausgehe, dass die ersten Kommentare dazu gleich am selben Tag geschrieben wurden, dann kommt das hin.
  2. Ich mache gerne blöde Wortspiele mit übersetzten bzw. nicht übersetzten bzw. wortwörtlich übersetzten Begriffen. So habe ich z.B. den Begriff „beweislesen“ statt „korrekturlesen“ in meinen Wortschatz aufgenommen, weil es auf Englisch „proofreading“ heißt, ich unterstütze die Schöpfung des Wortes „zeitspielig“ analog zu „kostspielig“, und ich spreche bei Schauspielern gerne z.B. von „Jeff Brücken“, „Tom Kreuzfahrt“, „Kevin Schinkenspeck“, „Gerhard Kammerdiener“ sowie dem „Blütenorlando“ oder dem „Holzelias“.
  3. In dem Bürogebäude, in dem ich arbeite, ist manchmal das Dach zugänglich. Da ich seit ein paar Jahren immer die Treppe nehme, und zwar nach dem Mittagessen nicht nur in mein eigenes Stockwerk, sondern bis ganz hoch, probiere ich aus Neugier immer die Tür zum obersten Stockwerk. Die nenne ich „die Tür nach Narnia“, und „Narnia“ heißt bei mir entsprechend das Dach selbst.

Außerdem wollte Michaela Folgendes wissen:

  1. Wie könnte für dich ein Freitagabend aussehen, über den du hinterher „Ja, das war ein schöner Abend!“ sagen würdest?
    Weil es ja explizit ein Freitag sein soll, kommt mir da vor allem eines in den Sinn: Ein richtig schöner Kabbalat Shabbat mit einigen guten Freunden und/oder Familie, einem leckeren Shabbat-Essen (Hühnchen! Mit Hühnchen kriegt man mich immer!), gemeinsamem Singen von Semirot und hinterher guten Gesprächen oder Brettspielen bei einem Glas Wein oder einer Tasse Tee.
  2. Was dürfte an einem solchen Abend auf keinen Fall passieren?
    Es sollte möglichst nichts passieren, das die schöne Shabbat-Stimmung ankratzt, weil irgendetwas ‚Wochendiges‘ partout auf Erledigung pocht. Wenn zum Beispiel einer der Teilnehmer dringend weg muss oder so. Es wäre auch extrem uncool, wenn das Ganze nicht bei uns stattfände, sondern bei Freunden, die ca. 45 Minuten zu Fuß entfernt wohnen, und wenn ich mir dann auf dem Heimweg eine fiese Blase laufen würde, weil ich Schuhe angezogen habe, die noch nicht für 45 Min Fußweg eingelaufen sind.
  3. Stift und Papier oder lieber Tastatur und Bildschirm? Wie schreibst du deine Ideen/Geschichten/Blogbeiträge (zum ersten Mal) auf und warum?
    Inzwischen fast lieber Tastatur und Bildschirm. Vor allem meine Diaries, d.h. die Kurzgeschichten, die aus unseren Rollenspielrunden entstehen, schreibe ich inzwischen fast ausschließlich in Google-Docs, weil Docs auf jedem Gerät gleichermaßen verfügbar ist und aktuell bleibt. Und da ich mich zum Beispiel beim täglichen Treppensteigen in den 20. Stock (siehe oben) gerne ablenke, schreibe ich dann eben auch da ein paar Sätze auf dem Handybildschirm. Aber so praktisch es ist, auch am Handy kreativ sein zu können: Eine echte Tastatur, sei es am Festrechner oder Laptop, ist mir immer noch lieber.
    Blogbeiträge tippe ich auch meistens direkt in den WordPress-Editor (und zwar den alten, der gefällt mir besser), und nur bei Abenteuerideen kann es vorkommen, dass ich zuerst irgendwelche Stichworte auf Papier kritzele. Aber selbst zur Abenteuervorbereitung setze ich inzwischen meist auf Google Docs, einfach weil es da leichter ist, einen Plotdokter zum gemeinsamen Brainstorming dazuzuholen und gemeinsam daran zu arbeiten.
  4. Welche Rolle spielt Musik für dich in deinem Leben?
    Keine so kleine, aber auch keine richtig große. Sagen wir es so: Ich verfolge die aktuellen Charts ohnehin nicht sonderlich intensiv, sondern bin eher eine Freundin von Alternative und Schraddelrock und Metal und all sowas. Die CDs in meinem Auto sind größtenteils so um die 10-15 Jahre alt, und die meiste Musik auf meinem iPod ist auch nicht viel jünger. Aber das, was ich habe, höre ich gerne und auch durchaus häufig. Und es kommen ja auch doch immer mal wieder neue Sachen dazu.
  5. Stell dir vor, ein rosa Känguru hüpft plötzlich vor dir über den Gehweg und verschwindet in einer Hecke. Was denkst du dir in diesem Moment?
    „Na, aus welcher Dimensionsspalte kommst du denn?“

Der nächste Schritt auf der Liste: den Kettenbrief weiterrollen und Leute nominieren. Das mache ich doch gerne, aber ganz ehrlich? Zehn bis zwanzig Nominierungen sind zu viele. Ich fange mal mit fünf an, das klingt doch einigermaßen realistisch. Okay, nein, doch acht. Auch gut. Jetzt hoffe ich nur, dass die Nominierten sich nicht über einen solchen Kettenbrief ärgern, sondern ein bisschen Spaß am Beantworten solcher Fragen haben. Aber natürlich ist die Teilnahme rein freiwillig, auch wenn ich mich über Antworten sehr freuen würde.

Langer Vorrede kurzer Sinn, dies sind meine Nominierten:

Informieren soll ich die Nominierten auch; da bin ich mir nur noch nicht so ganz sicher, wie. Einfach einen Kommentar in einem völlig davon unabhängigen Thema? Anscheinend… Na gut, dann gehe ich nachher Kommentare schreiben.

Neue Fragen muss ich natürlich stellen. Und eine davon soll etwas schräg sein? Hm. Na schauen wir mal. Ich hoffe, Nummer 5 ist schräg genug.

  1. Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Blog zu eröffnen, und hat er sich so entwickelt, wie du dir das gedacht hattest?
  2. Wie kommst du mit der derzeitigen Sommerhitze klar, und was tust du, um sie zu genießen bzw. um ihr zu begegnen?
  3. Wie sieht dein idealer Arbeitstag aus?
  4. Du tauschst für einen Tag den Körper mit einer anderen Person. Politiker, Sportler, Schauspieler, berühmt, unbekannt, völlig egal. Mit wem tauschst du, und was tust du in den 24 Stunden, in denen du den anderen Körper bewohnst?
  5. Wenn du ein Spielzeug wärst, welches wärst du und warum?

Bleibt der letzte Punkt auf der Liste: Ein Link zu meinem besten oder meinen besten Beiträgen. Oho. Das wird nicht leicht. Zum Zeitpunkt, als ich dies schreibe, habe ich 377 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht, und da soll ich jetzt einen, oder von mir aus auch mehrere, aussuchen? Puh.

Okay, eines ist schon mal sicher: Bei dem Beitrag oder bei den Beiträgen wird es sich um Rundentagebücher handeln. Denn immerhin sind die ja das Kernthema von „Timber’s Diaries“, und die anderen Postings wie z.B. meine Teilnahme an derartigen Blogaktionen oder meine jährliche Rollenspielstatistik etc. eigentlich nur als Beiwerk gedacht. Außerdem finden die Beiwerks-Postings meistens viel mehr Leser als die Diaries (verständlich, denn die Diaries interessieren nur eine vergleichsweise kleine Gruppe, während die Blogaktionen einen weiteren Einzugsbereich haben), so dass ich diese nicht noch eigens bewerben muss.

Gut. Dass es ein oder mehrere Diaries werden, steht also schon mal fest. Aber welche/s davon? Da muss ich jetzt erst einmal ein bisschen in mich gehen und gehirnstürmen.
Aber das wird echt schwierig. Alleine von den 53 Diaries zu unserer Supernatural-Runde, die ich bislang geschrieben habe (und ich hinke vier Abenteuer hinterher, die ich noch in Geschichtenform bringen muss), fallen mir ungefähr 10 bis 12 ein, die ich für erwähnenswert halten würde. Dabei wäre noch kein Diary zu unserer Miami-Kampagne genannt, von den Einzel-Diaries zu teilweise wirklich epischen Hühnerrunden oder Treffen-Oneshots ganz zu schweigen.

Aber es führt ja nun kein Weg daran vorbei, dass ich diese Liste irgendwie zusammenstreichen muss.

  • Okay. Dann fangen wir mal mit einem Diary an, auf das ich einigermaßen stolz bin, weil ich mit ihm eine ganz bestimmte Stimmung einfangen wollte.
    Auf dem Tanelorn-Sommertreffen 2012 spielten wir nämlich eine unglaublich tolle Runde Love in the Time of Seið, und dessen episch-elegische Stimmung versuchte ich wiederzugeben, indem ich mich bemühte, mich vom Tonfall her ein bisschen an die alten nordischen Sagen anzulehnen. Ob es mir gelungen ist, müssen vor allem die Leser beurteilen, aber ich glaube schon.
    Hier ist es: Love in the Time of Seið
  • Das nächste Diary, das ich nennen möchte, stammt ebenfalls von einem Tanelorn-Treffen, und mit ihm betrieb ich gewissermaßen Rundenbewältigung. Wir spielten eine Runde Game of Thrones als Doppelslot in zwei parallel gelagerten Gruppen bei zwei Spielleitern mit einigem Hin- und Herwechseln zwischen den beiden Gruppen. Die Runde war eigentlich sehr cool und machte auch viel Spaß, aber wegen der fortgeschrittenen Zeit und weil einige Schlüssel-Mitspieler beim besten Willen die Augen nicht mehr offenhalten konnten, endete sie nachts um 2:00 Uhr mitten im Nichts auf einem epochalen Cliffhanger. Dieses plötzliche, völlig unbefriedigende Ende war für mich wie ein Schlag in die Magengrube, mit dem ich mich auch nach dem Ende des Treffens noch eine ganze Weile herumschlug. Erst als ich auf die Idee kam, die Session in einem gnadenlos subjektiven Diary aus Charaktersicht festzuhalten, und darin dann gewissermaßen einen ‚in-game‘-Grund für das abrupte Ende fand, brachte das einen runden Abschluss, und ich konnte meinen ‚Frieden‘ mit der Runde machen, die ja bis dahin doch sehr cool gewesen war.
    Dass das Diary auf dem Blog aus zwei Teilen besteht, liegt daran, dass ich es zuerst im Tanelorn-Forum gepostet habe, wo die einzelnen Beiträge einem Zeichenlimit von 20.000 Anschlägen unterliegen. Eigentlich ist es nur ein Diary, deswegen bin ich so frech und verlinke hier beide Teile.
    Teil 1 des Diarys / Teil 2 des Diarys

So. Das war der einfache Teil. Jetzt wird es schwierig. Aussieben aus den Supernatural-Diaries. Puh. Aussuchen geh.

Später. So ein Mist, ich kann es nicht. Ich schaffe es einfach nicht, meine Liste auf unter 10 zu drücken. Da baut nämlich tatsächlich teilweise auch eines auf dem anderen auf, und der Zusammenhang erschließt sich nicht so recht, wenn zwischendrin eines fehlt. Ach grummel. Na gut. Sorry, Leute, das muss jetzt sein.

  • Christmas in Hell
    2011/2012 hatte ein Teil der Gruppe schon einmal einige Sessions gespielt, bevor die Runde einschlief und dann 2015 in größtenteils neuer Besetzung wiederbelebt wurde. Dies war die dritte (bzw. wenn man die eigentlich als One-Shot gedachte Halloween-Runde mitzählt, vierte) Spielsitzung nach dem Reboot der Runde und derart großes Kino, dass es mich, obwohl ich mir eigentlich nicht noch einen regelmäßigen Spielbericht aufhalsen wollte, drängte, ein Diary aus Charakterperspektive zu schreiben. Denn das war die Session, in der mein Charakter echt Kontur bekam und anfing, mir richtig ans Herz zu wachsen.
  • Hangin‘ Tree
    An meinen Supernatural-Diaries mag ich, wie sie teilweise durch Rückblenden eine fast TV-Serien-artige Struktur annehmen. Ich hatte den Charakter anfangs mit nur recht groben Vorgaben gebaut, und im Laufe der Kampagne über Rückblenden und über Dinge, die sich im Spiel ergaben, immer mehr Fleisch auf die Hintergrundgeschichte des Charakters bekommen. Und auch im Text selbst ergibt sich ein fast TV-artiges Gefühl, wenn die Rückblenden die Jetztzeit-Handlung unterbrechen. Dieses Diary ist zwar nicht das erste mit der Technik (es hatte vorher schon zwei mit jeweils einer kurzen Rückblende gegeben), aber bei diesem hier bin ich sehr stolz darauf, wie sich die Rückblenden organisch in das eigentliche Diary einfügen.
  • Roter Schrein auf Roter Erde
    Normalerweise hätte ich dieses Diary vielleicht gar nicht auf die Liste genommen. Aber es hängt eng mit den Diaries zusammen, die folgen werden, und ohne wären die nächsten zwei, drei Einträge vielleicht nicht so gut zu verstehen.
  • Family Time
    Diese Session war kein Abenteuer im eigentlichen Sinne, sondern nur spielleiterloses Charakterdrama, bei dem vier Mitspielerinnen die NSCs aus der Familie meines Charakters für mich übernahmen. Dass sie bereit waren, das auf diese Weise mit mir zu spielen, fand ich total toll, und ich finde auch, das daraus resultierende Diary ist ziemlich gut gelungen.
  • World’s End
    Der Plot dieses Abenteuers war die Kulmination eines Storybogens, der bereits in der alten Gruppe vor dem Reboot begonnen hatte. Weil damit ein wichtiger Kampagnenstrang seinen Abschluss finden würde, spielten wir dieses Abenteuer nicht online, wie sonst immer, sondern trafen uns dazu persönlich. Das Diary dazu ist eine Gemeinschaftsarbeit von zwei Mitspielerinnen und mir selbst, und der Text ist zwar richtig, richtig lang, aber ich finde, er ist echt gut geworden.
  • Apocalypse, Aftermath
    Dieses Diary fällt insofern etwas aus dem Rahmen, dass seine erste Hälfte ein ‚Solo‘ ist, also eine Geschichte, die ich mir für meinen Charakter ausgedacht habe, ohne den Plot aktiv gespielt zu haben. Das Solo entstand aus der Beschäftigung mit den Ereignissen des „World’s End“-Abenteuers und den Gedanken darum, wie mein Charakter wohl damit umgehen würde. Der zweite Teil des Diarys war dann ein richtig ausgespieltes Gespräch zwischen zwei anderen Charakteren und meinem. Eigentlich wäre dies auch ein Diary, das ich noch mit am ehesten weglassen könnte, aber uneigentlich gehört es eben doch ganz direkt zu den Ereignissen aus dem Diary vorher, deswegen liste ich es mit auf.
  • Witch’s Abode
    Hier kommen wieder einige Rückblenden ins Spiel. Bis zu diesem Punkt hatte ich noch nicht festgelegt, wie das mit dem traumatischen Erlebnis in der Vergangenheit meines Charakters genau abgelaufen war, aber welches Diary hätte sich dafür besser geeignet, um das jetzt im Detail zu beleuchten, als eines, wo er sich mit genau diesem traumatischen Erlebnis in der Jetztzeit befasste?
  • Dreams of the Old West
    In dieser „Supernatural Spezial“-Session spielte ich nicht meinen üblichen Charakter, aus dessen Sicht die Diaries sonst immer verfasst sind, sondern seinen Vorfahren aus der Zeit des Wilden Westens. Damit ich für das Diary nicht aus der personalen Erzählperspektive meines Hauptcharakters wechseln musste, ließ ich ihn das Western-Abenteuer als Traum erleben und wählte für die Traumsequenz die zweite Person Singular als Perspektive. Weil ich finde, dass das ganz ausgezeichnet funktioniert hat und richtig gut geworden ist, darf das Diary in dieser Auflistung nicht fehlen.
  • Wolf Deals
    Für die Supernatural-Runde, mit der an Halloween 2015 der Reboot begann, existiert kein echtes Diary, weil die Halloween-Session ursprünglich nur als One-Shot gedacht war und erst danach die Idee geboren wurde, die 2012 eingeschlafene Runde wieder aufleben zu lassen. Dort spielten aus der alten Runde keine Charaktere mit, und mein Charakter aus dem One-Shot war auch der einzige, den ich im Reboot weiterspielte – drei der fünf teilnehmenden Charaktere waren nämlich gestorben bzw. verschwunden, und auf den anderen überlebenden Charakter hatte dessen Spielerin keine Lust mehr.
    Aber etwa ein Dreivierteljahr später tauchte einer der verschwundenen Charaktere wieder auf, und für das Diary zu dieser für sie ebenso wie für meinen Charakter sehr emotionalen Runde bot es sich natürlich an, in Rückblenden auch die Ereignisse des One-Shots zumindest nochmal grob anzureißen. Weil das auch ziemlich gut funktionierte – und weil ich das Diary generell ziemlich gelungen finde, sei es hier ebenfalls genannt.
  • Hell’s Kitchen, Revisited
    Dieses Diary mag ich sehr, weil erstens der Plot super-spannend war und auch der Langzeit-Storybogen meines Charakters darin etwas vorangetrieben wurde, aber vor allem deswegen, weil es darin zu einer hochdramatischen Begegnung mit seinem entfremdeten Bruder kam.

So. Das war’s. Und jetzt bin ich sehr froh, dass ich beim Diary-Schreiben vier Abenteuer hinterherhinke, sonst müsste ich den Plot von vor ein paar Monaten, in dem mein Charakter dann auch seiner Schwester im Jagd-Kontext begegnete (was natürlich suuuuper lief, wie man sich denken kann), ebenfalls noch nennen.

Damit habe ich alle Punkte auf der Regelliste abgehakt, glaube ich. Sorry nochmal, dass ich mich bei der Anzahl der verlinkten Beiträge nicht einschränken konnte, und auch sorry für den langen Text. Knörzbot wusste eben doch sehr genau, was er tat, als er mir vor ein paar Jahren bei einem Urlaub in Irland folgenden Schlüsselanhänger schenkte: „You’re 100% Irish when you’ve no idea how to make a long story short.“
Ich hoffe, der eine oder die andere hat diese Wall of Text doch bis zum Ende gelesen… Aber wenn nicht – danke für’s Anfangen! :)

In diesem Sinne gehe ich jetzt den Nominierten bescheid sagen. Die entsprechenden Kommentare sind schon verfasst. Wie weiter oben schon erwähnt: Die Teilnahme ist natürlich rein freiwillig, aber ich freue mich sehr, wenn jemand mitmachen möchte!

7 Kommentare

Eingeordnet unter Rollenspiel-Sonstiges, RPG-Blog-O-Quest

7 Antworten zu “[Blogaktion] Mystery Blogger Award

  1. Kevin Schinkenspeck – hi. Bei uns heißt er nur Kevin Speck – aber bei anderen hab ich das noch nicht gemacht – das ist witzig – auch die wörtliche Übersetzung finde ich witzig.

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  2. Huhu, danke fürs Mitmachen! Und was die Verzögerung betrifft: Wie schon gesagt ist das überhaupt kein Problem. Ich bin die letzte, die sich über so was beschweren darf ;-) LG und eine schöne Woche!

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  3. wuerfelheld

    Danke für die Nominierung.
    Ich kann aber noch nicht abschätzen wann ich es schaffe…

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