Archiv der Kategorie: Hühnerrunde

Diaries von den Sessions, die wir in der sogenannten „Hühnerrunde“ gespielt haben – „Hühnerrunde“ deswegen, weil die Gruppe nur aus Spielerinnen besteht. Gespielt wird üblicherweise spielleiterlos, mit den Entscheidungskarten aus „Love in the Time of Seið“, meist 5-6 Stunden lang. Das Format sind One-Shots mit dem Fokus auf Drama und Charakterenwicklung.

Supernatural – Viriconium

An Halloween hatten wir unsere jüngste Hühnerrunde. Normalerweise veranstalten wir ja meist spielleiterlosen Indie-Scheiß TM, aber diesmal hatte Bad Horse eine Idee für einen Plot im Setting der TV-Serie Supernatural, den sie für uns leiten wollte. Als System verwendeten wir Turbo-Fate, weil da die Charaktere einfach so schön schnell und einfach zu bauen sind. Als gemeinsamen Hintergrund für die Charaktere hatten wir uns überlegt, dass sie alle irgendwie über eine Jäger-Studentenverbindung miteinander verbunden sein sollten.
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Hühnerrunde: Das Große Rentnern

Am letzten Wochenende gab es nach längerer Zeit endlich mal wieder eine Hühnerrunde. Es war unglaublich spaßig und kurzweilig, ich bin allerdings bislang nicht selbst dazu gekommen, ein Diary dafür zu schreiben. Das macht aber gar nichts, denn Bad Horse hat eines verfasst, und sie hat mir netterweise erlaubt, es hier zu veröffentlichen. Ich wünsche viel Spaß dabei! Weiterlesen

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Jane Austen: Hanley Manor – Cecil

Cecil Wycliff an Mrs. Mary Cook, seine frühere Hauslehrerin und Freundin:

Liebste Mary,

noch ist mein letzter Brief nicht lange her, jedoch ist schon das nächste Schreiben nötig – dringend nötig, muss man sagen!
Ich verzichte auf alle üblichen Höflichkeitsfloskeln, denn meine Erzählung wird dich mehr interessieren. Die Ereignisse der letzten Tage würden sich gut in einem deiner geliebte Romane machen, aber du würdest dem Autor eine allzu wilde Phantasie vorwerfen und wirklich, du hättest nicht ganz Unrecht.
Vielleicht sollte ich mich für meinen Brief dennoch an diesen Romanen bedienen und die wichtigste Entwicklung erst zuletzt enthüllen. Doch du kennst mich, ich konnte dringende Nachrichten noch nie gut für mich behalten. Weiterlesen

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Jane Austen: Hanley Manor – die Charaktere

Dieses Wochenende gab es nach längerer Pause endlich wieder eine Hühnerrunde, zu der diesmal Nocturama ein Diary verfasst und mir netterweise die Veröffentlichung hier erlaubt hat.

In edler Hühnergesellschaft, einigen durch rosa Bänder die Rolle der Damen zugeteilt, andere durch Krägen aus Papierservietten als Gentlemen gekennzeichnet, spielte man eine Geschichte im Stile der großen Jane Austen und vergnügte sich bei einer köstlichen Teestunde mit ein paar bescheidenen Kleinigkeiten. Es wurden Briefe geschrieben und Verlobungen geschlossen, und insgesamt war es ein herrlicher Zeitvertreib. Weiterlesen

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Faurelia – Auf der Suche nach dem Tabestan (6)

Doch bevor es dazu kam, war hinter uns ein Schrei zu hören, und als wir uns umdrehten, sahen wir Miguel de Sangrado im Raum stehen. Er achtete gar nicht auf die Platten auf dem Boden, sondern kam auf uns zugelaufen, immer Esmeralda fest im Blick. Plötzlich ging ein Fallbeil vor ihm nieder, und Esmeralda entfuhr ein „Vater!“ Weiterlesen

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Faurelia – Auf der Suche nach dem Tabestan (5)

„Walzer durch die Wand“

Cher journal,

wir sind tatsächlich zum Vulkan geflogen! Die Windelementare brachten uns gut voran, und bald konnten wir auch die Lavastraße sehen. Die Feuerelementare im Vulkan reagierten ebenfalls auf die Gitarre und Joaquins Gesang.
Am Vulkankrater angekommen, landete unser Matrose das Boot, und wir machten aus auf zu der Hütte, die am Rand des Kratest stand. Der Bewohner hatte uns wohl schon erwartet, denn ein alter Felide in einer verrussten Robe kam heraus. Ohne einen Ton zu sagen, hat er sich vor seine Hütte gestellt und auf seinem Stab ebenfalls Musik gemacht. Anscheinend wollte er die Elementare gegen uns aufbringen, Joaquin hörte jedenfalls auf, zu spielen. Der Alte machte ständig irgendwelche obskuren Gesten in unsere Richtung, ich weiss nicht, was er wollte, aber eingedenk der Worte von Sir Colton scheint es sich bei ihm wohl um den Hohepriester des Vulkans zu handeln. Weiterlesen

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Faurelia – Auf der Suche nach dem Tabestan (4)

„Freund oder Feind?“

Esmeralda

Ich habe mich dann doch entschieden, wieder an Deck zu kommen, denn schliesslich musste ich Maurice zeigen, dass ich wieder ein wenig milder gestimmt bin, ich habe sein Geschenk an meinem Hut befestig. Außerdem kam auch gerade ein Beiboot an, in dem einige Menschen mit Musketen sassen, was ich etwas befremdlich fand, aber sie waren doch recht friedlich und fragten, ob wir Freund oder Feind seien. Dann legten sie an, und eine Frau stieg aus, eine wirklich gutaussehende Elfe mit langen Hosen und einem Federhut, die sich als Carlotta Rappacini vorstellte. Weiterlesen

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Faurelia – Auf der Suche nach dem Tabestan (3)

„Kaninchen in Biersauce“

Cher journal,

Ich bin sowas von entsetzt! Wie kann er sowas machen? So ein Schuft!
Aber der Reihe nach. Mlle Esmeralda hat nach dem Essen begonnen, den Teppich zu untersuchen. Offenbar lernt man an ihrer Alma mater nicht nur das (Daneben-)Schiessen, sondern auch Teppichkunde. Wir wollten ihr alle gerne behilflich sein, aber sie hat uns aus ihrer Kabine geworfen.
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Faurelia – Auf der Suche nach dem Tabestan (2)

„Über den Kuckucksuhräquator“

Cher journal!

Tag Zwei unserer Reise, und es geht drunter und drüber. Zunächst hat Maurice es mal wieder geschafft, sich vollkommen zum Ochsen zu machen.
Mlle Esmeralda hat sich am gestrigen Abend noch ein Bad bereiten lassen und in ihrem Badezuber gesungen – ich gebe zu, für meinen Geschmack zu laut und mit viel zu viel Tremolo – aber was macht mein hornochsiger Bruder? Er stürmt mit gezücktem Säbel ihre Kabine, und die arme Mlle Esmeralda kann sich gerade eben noch so ein Handtuch umbinden. Aber wie ich Maurice kenne, hat er trotzdem gelinst, er hat irgendwas von einem Muttermal in Form dreier Tropfen gemurmelt. Weiterlesen

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Faurelia – Auf der Suche nach dem Tabestan (1)

Wie es bei unserer Hühnerrunde inzwischen fast schon Tradition zu werden scheint, habe ich für unser letztes Hühner-Abenteuer wieder keinen eigenen Spielbericht geschrieben, sondern von Niniane wieder die Erlaubnis bekommen, ihr sehr geniales Diary hier zu veröffentlichen. Wie immer: Danke, liebe Niniane, und viel Spaß beim Lesen allerseits!

Am 13.4. kam unsere Hühnerrunde (so genannt, da sie ausschliesslich aus Frauen besteht) zusammen. Gespielt wurde dieses Mal in Bad Horse‘ Eigenbau-Welt Faurelia (zu finden in diesem Thread)

Dieses Diary trägt seinen Namen zurecht, handelt es sich doch um Tagebuchaufzeichnungen meiner Elementaringenieurin Francine.
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Die Fahrt der Titanic (Julianna)

Unsere allererste Hühnerrunde fand bereits im Juni 2012 statt. Die Grundidee, aus der die Hühner überhaupt erst entstanden sind, beruhte darauf, die Fahrt der „Titanic“ nachzuspielen, mit unseren Charakteren als normalen Mitreisenden . Anders als für die New Orleans-Runde sind im Nachgang allerdings kaum Diaries dafür entstanden. Ich selbst habe meines nur angefangen und weiß nicht recht, ob ich irgendwann noch dazu kommen werde, es zu beenden. Aber Patti hat eines geschrieben, und sie hat mir erlaubt (bzw. sogar – weil sie ja für New Orleans keines geschrieben hat – gewissermaßen darauf bestanden :-)), dass ich es in diesem Blog poste. Also: Hier ist es!
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Fiasco – „Dragonslayers“ Playset

Niniane hat mir netterweise erlaubt, das Diary unserer vor einigen Wochen stattgefundenen Hühnerrunde wieder hier zu veröffentlichen. Das war mein erster Kontakt mit Fiasco und sehr, sehr brilliant. Deswegen danke, Niniane, und viel Spaß beim Lesen, alle.

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Eigentlich wollten wir am 2.2. unsere Hühnerrunde stattfinden lassen, was aber aus Huhnausfallgründen nicht wie geplant vonstatten gehen konnte. Stattdessen führten wir Timberwere in die wunderbare Welt des Wahnsinns ein, auch bekannt als Fiasco. Nach einer etwas ernsteren Runde mit dem „Manna Hotel“-Playset hatten wir dann eine höchst erfreuliche Runde mit dem „Dragonslayers“-Playset, und in guter Hühnertradition gibt es davon auch ein Diary.
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New Orleans – Tage des Teufels (Antoine – Teil 3)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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Schwarzes Herz

Der Besuch im Le Chat Noir hat Antoine ziemlich aufgewühlt. Irgendwem muss er erzählen, was passiert ist, sonst platzt er, und da ist Achéron die logische Wahl. Der Junge wird ihm die kranke Scheiße glauben. Weiterlesen

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New Orleans – Tage des Teufels (Antoine – Teil 2)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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Schwarzer Kaffee

Ziellos wandert Antoine durch die Straßen. Die zwei Bourbon im Le Chat Noir waren bei weitem nicht genug. Heute nacht muss er sich besaufen. Ist nur die Frage, wo und wie. Auf seine Homies hat er im Moment jedenfalls sowas von keinen Bock. Die würden ihn nur zulabern, blöde Fragen stellen, auf die er selbst keine Antworten weiß. In irgendeinem Laden an irgendeiner Ecke stiehlt er eine Flasche billigen Whiskey. Denn auf eine Interaktion mit irgendeinem alten Ladenbesitzer und darauf, dem seinen gefälschten Führerschein vorzeigen zu müssen, hat er noch viel weniger Bock als auf seine Homies. Weiterlesen

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New Orleans – Tage des Teufels (Antoine – Teil 1)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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Schwarze Katze

Antoine beobachtet die Häuserfront aus zusammengekniffenen Augen. Er schlägt die Tür seines Pickup zu, ohne sich mit dem Schlüssel aufzuhalten. Sondiert die Lage. Irgendwas ist da heute abend los im Le Chat Noir, soviel ist mal klar. Oder warum steht da sonst so ein feiner Pinkel im Frack vor der Tür, mit einer Liste in der Hand und einem feist-arroganten Grinsen im Gesicht? Antoine hat noch kein Wort mit dem Weißbrot gewechselt, kann ihn aber jetzt schon nicht leiden. Arschloch. Weiterlesen

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New Orleans – Tage des Teufels (Victor – Teil 4)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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Nein. Vic und Audrey waren noch da, so einfach konnte er es sich nicht machen. Er öffnete seine Augen, blinzelte den Schmerz weg und versuchte, Kraft zu sammeln. Er sah den jungen Mann mit dem herzförmigen Stein aus dem Mausoleum kommen und wegrennen.
Er versuchte, sich aufzurichten. Ein neuer Schwall Blut quoll aus den Wunden an seiner Brust und er sank wieder zurück.
Ein paar Sekunden später, tauchte der Schwarze wieder am Eingang zum Labyrinth auf. Er fluchte und drehte wieder um. Aber kurze Zeit später stand er schon wieder vor dem Mausoleum. Er sah sich hektisch um, stolperte zurück und war wieder verschwunden.
Victor musste noch einmal lachen. So einfach war es wohl nicht. Mühsam kam er auf die Knie und zog sich an der Hecke hoch. Weiterlesen

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New Orleans – Tage des Teufels (Victor – Teil 3)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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Der Familienarzt der Sauvageaus verpflegte sie schon seit Jahrzehnten. Er reinigte und nähte die Wunde. Als er gerade den letzten Verband anlegte, hörte Victor Audrey hereinkommen. Wie immer sang sie leise vor sich hin.
Sie verstummte, als sie um die Ecke bog und ihn sah. „Papa! Was ist denn passiert?“
Victor winkte den Arzt fort und ignorierte seinen Einwand, dass er mit der Verletzung in ein Krankenhaus gehöre.
Als sie alleine waren, sagte Victor. „Tim hat mich angegriffen.“
„Was? Aber…“ Sie sank auf einen Sessel und faltete die zitternden Hände im Schoß. „Warum denn? Und wo ist er jetzt?“
„Ich musste mich verteidigen und…“ Er unterbrach sich und tastete nach seiner Schulter. Er wollte ihr nicht in die Augen sehen und sie sehen lassen, dass er über einen Mord nachgedacht hatte. „Dein Bruder hat ihn ins Krankenhaus gebracht.“
„Im Krankenhaus? Aber… Aber warum hat er das denn gemacht? Dich angegriffen?“ Ihre Augen waren groß und flehend und Victor konnte nicht anders, als es ihr zu sagen. Weiterlesen

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New Orleans – Tage des Teufels (Victor – Teil 2)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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Im Büro lagen Papiere auf dem Boden. Das Regal an der Wand war umgefallen und unter einem Haufen Bücher regte sich gerade Soléne. Victor kniete sich neben ihr nieder. Ihr Kleid war hoch gerutscht und entblößte ihre Beine fast bis zur Hüfte. Dunkle, glatte Haut, die einlud, die Hände von der Fußspitze bis zur Hüfte über ihre Kurven fahren zu lassen.
„Bleiben Sie liegen“, sagte er, als Soléne Anstalten machte, sich aufzurichten.
Sie winkte seine Hand davon. „Mir geht es gut. Es ist nichts passiert.“
Es hätte Victor gut gepasst, ihr gegenüber als Retter auftreten zu können, aber er verstand sie nur zu gut. An ihrer Stelle hätte er genauso wenig Schwäche zeigen oder Hilfe annehmen wollen. Weiterlesen

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New Orleans – Tage des Teufels (Victor – Teil 1)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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 Victor

Die Sonne war untergegangen, aber die Schwüle, ein feuchtes, schweres Tuch, lag noch immer auf New Orleans. Was für ein Gewitter auch immer kommen mochte, es ließ auf sich warten.
Im French Quarter waren schon die Lichter angegangen und die Bars begannen, sich zu füllen. Rauchgeschwängerte Jazzclubs, Cafés in Leder und dunklem Holz und Cocktailbars voller feiernder Studenten drückten sich aneinander und warben sich gegenseitig die Gäste ab. Weiterlesen

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New Orleans – Tage des Teufels (Victor – Prolog)

Warnung für die Diaries zu „New Orleans – Tage des Teufels“:
Diese Geschichte ist ziemlich extrem, und auch ziemlich bitter. Es werden Themen wie Gewalt und Kindesmissbrauch angesprochen, und es kommt eine Vergewaltigung darin vor. Nicht explizit in den Diaries ausgesprochen, sondern nur angedeutet, aber diese Themen durchziehen die Geschichte. Ein oder zwei Sexszenen gibt es auch. Wer mit solchen Dingen ein Problem hat, sollte diese Beiträge vielleicht nicht lesen.

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Prolog: Alligatoren

„Hi Bob, kann ich Sie einen Augenblick stören?“ Pauline steckte ihren Kopf in den Raum und lächelte Bob an. Sie war blond, hübsch, kompetent, geradezu widerlich nett und ein Teil des Stalls von fast identischen Assistentinnen, die sich Mr. Sauvageau hielt. Natürlich ging in der Firma das Gerücht herum, dass es Sauvageau weniger auf die Kompetenz der Mädchen ankam, jedenfalls nicht die Kompetenz im HR- und PR-Bereich, sondern auf die auf dem Schreibtisch oder dem Firmenkopierer. Bob war in der Sache noch unentschlossen. Einerseits wusste er genau, was er selbst mit einem Haufen von ihm abhängiger blonder Assistentinnen machen würde. Andererseits konnte er sich nicht im Geringsten vorstellen, dass sein Chef überhaupt jemals Sex hatte. Der Mann hatte ungefähr so viele Emotionen wie… eine Schlange. Nein, wie ein Stein. Oder einem anderen Ding mit ganz wenigen Emotionen. Bob fiel gerade kein guter Vergleich ein. Weiterlesen

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