Archiv der Kategorie: Miami Files

Berichte von unserer Rollenspielrunde, die im Universum von Jim Butchers Dresden Files angesiedelt ist und die wir mit dem FATE Dresden Files RPG bespielen. Dabei treffen wir uns ungefähr alle drei Monate jeweils ein ganzes Wochenende lang.
Die Diaries sind im Stile von Tagebuch-Einträgen gehalten, die Timbers Charakter (ein lose von der TV-Serien-Figur Richard Castle inspirierter bestsellender Fantasy-Autor namens Ricardo Alcazár) verfasst hat.
Benannt sind die Abenteuer übrigens alle nach den echten Harry-Dresden-Romanen benannt, aber trotz der identischen Titel sind die eigentlichen Abenteuer von den Romanhandlungen völlig unabhängig. Es hat sich nur einfach zufällig so ergeben, und es macht riesigen Spaß, die bekannten Romantitel komplett anders zu interpretieren.

Miami Files – White Night 7

Was lange währt, wird endlich gut. Nach dem Experiment mit dem geschriebenen Zwischenspiel im Nevernever, ist das Folgende wieder ein echtes Diary und der Abschluss des „White Night“-Abenteuers. Epische Entwicklungen for the win, hihi. Nächstes Wochenende spielen wir wieder, da geht es dann mit „Small Favor“ weiter. Das wird unser zehntes Haupt-Abenteuer (die Side Jobs mal ausgenommen) – wir spielen diese Kampagne tatsächlich schon seit ziemlich genau sechs Jahren. Woo-hoo. Ich freue mich schon.
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Miami Files – Heorot

Das Folgende ist ein Experiment. Im Juli konnte ich an einer Miami-Runde nicht teilnehmen, also haben Bad Horse und ich als Ersatz ein kleines Soloabenteuer für Cardo in Schriftform verfasst. Da wir das eben wie gesagt nicht am Tisch spielten, sondern abschnittweise in Schriftform festhielten, ist der Schreibstil etwas anders als das, was man in Ricardos Tagebucheinträgen normalerweise findet. (Den allerletzten Teil, der in der Sommerhalle selbst angesiedelt ist, haben wir dann bei unserer letzten Session doch wieder richtig ausgespielt, mit den anderen Gruppenmitgliedern als NSCs. Dass also ab der Sommerhalle ein gewisser Bruch im Schreibstil festzustellen ist, liegt an  diesem Umstand.)

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Miami Files – White Night 6

Na das lief doch ganz gut. Aber genau für sowas gibt es ja neutralen Boden. Sancía und Richard waren beide fürchterlich nervös und froh über die Anwesenheit einiger Unparteiischer, sprich uns. Sancía merkte nicht mal, dass es bei der Begrüßung beinahe zu Handgreiflichkeiten zwischen Roberto und einem der Red Courts gekommen wäre, so angespannt war sie. Roberto und der Anführer des Schlägertrupps, Pablo, lächelten einander nämlich an, worauf ein weiterer Vampir Roberto finster anstarrte. Dann schenkte unser Kumpel diesem Red Court ein besonders freundliches Lächeln, woraufhin dieser zischte und beinahe auf Roberto losgegangen wäre, wenn Pablo ihn nicht festgehalten hätte. Und mir ging prompt wieder dieser fiese Schauer durch Mark und Bein, nicht um einen Deut abgeschwächt. Irgendwas stimmt da ganz und gar nicht.
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Miami Files – White Night 5

05. November. Soll ich wirklich anfangen, einen Countdown zu setzen bis zum Duell? Oder einen Count-Up? Dann wären wir bei Tag 4.

Mamá hat angerufen. Die hatten am Wochenende eine kleine spontane Fiesta im Viertel, nachdem die Orunmila einen Schutzkreis darum gezogen hatten. Schön, freut mich ja für sie. Aber Mamá wollte natürlich gleich wissen, was los sei, sie hätte bei der Feier meinen Freund Roberto mit meiner Freundin Dee gesehen? Ob er mir etwa die Freundin ausgespannt hätte? Aaaarg. Sie war nie meine Freundin. Jedenfalls nie richtig. Genau das war ja das Problem. Das mit dem Ausspannen habe ich schon ganz alleine geschafft, vielen herzlichen Dank. Danke auch für die Erinnerung, Mamá. Und ja, ich bin jetzt dreißig. Ja, du hättest gern einen weiteren Enkel. Ich weiß. Einen Schritt nach dem anderen, okay?

Wie dem auch sei. Es gibt auch ein paar gute Nachrichten, oder wenigstens für den Fall relevante. Haley hat sich gemeldet, sie habe einen Ort gefunden, von dem aus man Ahalphu gut nach Hause schicken könnte. Und Richard Raith hat sich gemeldet. Der würde sich gerne mit uns treffen. Alles klar, heute nachmittag im Behind the Cover. Weiterlesen

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Miami Files – White Night 4

Richard Raith saß ja auch noch bei uns. Dem sagte Edward rundheraus, er interessiere sich für seine Forschungsergebnisse und dafür, wie er damals seinen Dämon losgeworden sei. Und warum er meine, dass dieselbe Vorgehensweise auch auf einen Red Court-Dämon Wirkung zeigen könne. Und vor allem, warum er glaube, dass Sancia ebenfalls ein Interesse daran habe, ihren Dämon loszuwerden. Weiterlesen

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Miami Files – White Night 3

02. November

Der Día de los Muertos ist wohl vergleichsweise ruhig verlaufen, sagte Alex. Außer dass bei diesem Zombie Walk beinahe Dinge schiefgegangen wären, als er gerade woanders nach dem Rechten sah. Es sei aber gerade nochmal alles gut gegangen. Aber wer zum Geier veranstaltet auch einen Zombie Walk am Día de los Muertos? Weiterlesen

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Miami Files – White Night 2

Alex zog also los, um Jeff zu suchen. Und während wir warteten, hatte Totilas noch eine andere Theorie. Seine Mutter hatte ja nie ein Monster sein wollen; vielleicht will sie die Unterlagen für sich selbst? Wenn Richards Ritual, mit dem er damals seinen Dämon aus sich entfernt hatte, auf Lafayettes Studien beruhte, will Sancia vielleicht anhand der Dokumente für sich ein ähnliches Ritual wirken, um sich von ihrem Red Court-Sein zu befreien? Falls das denn möglich ist. Aber wer weiß, vielleicht ist es das ja wirklich? Bei Richard Raith hat es ja immerhin geklappt. Und einige der Red Courts hier in Miami, allen voran Orféa Baez, Sancia Canché und Robertos Freundin Lucia, sind noch erstaunlich sie selbst, als hätten sie irgendwelche Möglichkeiten, ihre Persönlichkeit zu bewahren.
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Miami Files – White Night 1

5. Oktober

Gerald Raith geht es nicht sonderlich gut. Okay, der ist ja seit einer ganzen Weile meist in unterschiedlichen Stadien der Trunkenheit anzutreffen, wie wir schon mitbekommen haben, aber seit er dieses – ich will gar nicht wissen, was für eins, legal ist es nicht – Geschäft an den Red Court verloren hat, scheint es schlimmer geworden zu sein. Aus Loyalität seinem Großvater gegenüber redet Totilas nicht groß davon, aber zumindest hat er erwähnt, dass Marshall Raith versucht habe, Gerald zu motivieren; der habe sich nur nicht so recht motivieren lassen. Weiterlesen

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Miami Files – Something Borrowed (Nachklapp)

27. August

Roberto hat meine Entschuldigung angenommen, auch wenn er sich sichtlich kühl gab. Was ich ihm nicht mal verdenken kann. Ich versuchte jedenfalls, ihm zu erklären, was da alles in meinem Kopf vorgegangen war – naja, das meiste jedenfalls. Das mit Elena ließ ich wohlweislich weg; ich musste nicht noch mehr alte Wunden aufreißen. Das Zucken, das über Robertos Gesicht ging, als ich seine Aufgabe des Richteramtes erwähnte, war schon Hinweis genug, dass ihm das Ganze auch alles nicht in den Kleidern stecken bleibt. Aber dass ich befürchte, dass der Ritterjob mehr Einfluss auf mich hat, als gut ist, das sagte ich ihm sehr wohl.

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Miami Files – Something Borrowed 3

21. August

Heute ist nicht viel passiert. Alex hat tatsächlich einen norwegischen Geist gefunden, einen jungen Bergsteiger namens Ole, der sich bereiterklärte, Alex seine Sprachkenntnisse zu leihen und ihn an den Flughafen zu begleiten. Dort warteten Alex, Ole und Joelle auf Bobs Mutter, Mrs Trinsdatter, die als letzte aus dem Flugzeug ausstieg und beim Anblick von Joelles Schild heftig winkte. Ihr Menschen-Glamour war der einer sehr alten, aber noch immer sehr rüstigen und fidelen Dame, und glücklicherweise stellte sie sich als alles andere als so, hm, langsam heraus wie ihr Sprößling.

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Miami Files – Something Borrowed 2

9. Juli

Heh. Edward hat ein Aufklärungsgespräch mit mir geführt. Nicht über die Bienchen und die Blümchen, logischerweise, sondern über die Gesetze der Magie. Nicht dass ich nicht schon mitbekommen hätte, worum es dabei geht, nachdem Edward sich darüber informiert hatte, aber jetzt, wo ich selbst plötzlich mit Magie um mich werfen kann, fand er es doch wichtig, mir nochmal ganz genau und eindrücklich klar zu machen, was die Gesetze der Magie sind und was ich um Himmels willen keinesfalls tun darf. Nicht nur, weil die Todesstrafe darauf steht. Sondern auch weil, wie ich ja am Crater Lake schmerzlich lernen musste, das Brechen der Gesetze einen selbst verändert und langsam aber sicher zu einem Monstrum werden lässt.
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Miami Files – Something Borrowed 1

07. April. Das war ein grüblerisches Ostern diesmal.

Ich bin zu den Jungs mit dem Problem. Natürlich bin ich zu den Jungs mit dem Problem; alleine schaffe ich das nicht. Und, bless them, sie haben versprochen, dass sie darüber nachdenken werden, ob sie nicht vielleicht den einen oder anderen passenden Kandidaten kennen, den man mal vorsichtig ansprechen könnte.

Außerdem war ich beim Coral Castle – wohlweislich ohne Totilas – und sprach mit den Guardians. Die gepanzerten Geister versicherten mir, dass es durchaus über die Jahrhunderte etliche Freiwillige in ihren Reihen gegeben habe und dass ein solches freiwilliges Opfer die Wirksamkeit des Rituals tatsächlich auf 7 Jahre ausdehnte. Nicht, dass ich Eileen nicht geglaubt hätte, aber das von den Guardians selbst zu hören, war mir doch auch enorm wichtig.

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Miami Files – Proven Guilty 11

Tja, und da bin ich jetzt also. Wieder zuhause. Einigermaßen ausgeschlafen und ein bisschen erholt. Der Kopf dröhnt mir noch immer, wenn auch nicht mehr ganz so schlimm wie direkt nach dem Kampf.

Und wenn ich mir das so betrachte, war die ganze Aktion ein Fehlschlag auf der ganzen Linie. Und zwar nicht nur ein Fehlschlag, sondern auch rundum unsere eigene Schuld.

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Miami Files – Proven Guilty 10

Oder genauer gesagt, Joseph Adlene stand im Heck des vordersten Schiffes. Die segelten nämlich rückwärts. Wie man es ja muss, um überhaupt zur Insel des Sommers gelangen zu können. Links von ihm stand der Dämon Jack (brrrrrr!), rechts von ihm… wie beschreibe ich das. Eine Gestalt. Soviel ist unbestritten. Weiterlesen

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Miami Files – Proven Guilty 9

Es war das Kriegshorn des Sommers, das da geblasen worden war. So sagte jedenfalls Pan, völlig erstaunt, und wollte Colin losschicken, um nachzusehen, was da los war. Aber Colin war nirgends zu sehen. Sir Kieran ebensowenig, denn den hatte der Sommerherzog ja schon zuvor auf die Suche nach den anderen Rittern geschickt. Weiterlesen

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Miami Files – Proven Guilty 8

Aaah! Antoine, dieser verantwortungslose Fae, hat Jugend Poker beigebracht! Ich meine, wenn ich es recht betrachte, ist das keine so große Katastrophe, aber Jugend ist ein Kind, verdammt noch mal! Und dem würde ich ebenso wenig jetzt schon ein Glücksspiel beibringen wie Alejandra! Sie spielten zwar nicht um Geld oder sonst eine Wertsache, sondern nur um Kieselsteine, aber trotzdem. Seufz. Weiterlesen

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Miami Files – Proven Guilty 7

Römer und Patrioten, das Nevernever ist ja noch seltsamer, als ich dachte. Aber hey, George ist involviert. Also sollte ich mich eigentlich nicht wundern, dass komische Dinge mit Träumen passieren. Und es hätte schlimmer sein können, wenn ich ehrlich bin. Auch wenn ich heute eine Seite an George gesehen habe, die mir gar nicht gefällt. Weiterlesen

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Miami Files – Proven Guilty 6

Als wir – ich hätte beinahe gesagt „aufwachten“, aber das genaue Gegenteil ist ja der Fall – als George uns also im Traum alle zusammengebracht hatte, fanden wir uns in einer grauen Segelyacht wieder, die, weil kleiner, einfacher zu handhaben war als ein ausgewachsenes Schiff. Weiterlesen

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Miami Files – Proven Guilty 5

So sehen also Feen-Gerichte aus.

Roberto in seinem Liberace-Mantel, der, dem Anlass gemäß, wie ein Talar aussah… wie ein glitzernder, mit Pailetten besetzter Talar, wohlgemerkt. Dazu eine weißgepuderte Perücke à la britischen Richtern, die ebenfalls irgendwie zu glitzern schien.
Edward ebenfalls in einem Talar, aber einem alten, abgetragenen, der nicht sonderlich viel hermachte. Seine Perücke war auch schon etwas abgewetzt und glitzerte definitiv nicht.
Catalina Snow in einem langen, braunen Mantel und einem Cowboyhut.
Hurricane im Anzug, Colin – als wahrer Vertreter des Sommers – im Hawaii-Hemd.

Was für eine Mischung. Weiterlesen

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Miami Files – Proven Guilty 4

Geschlafen habe ich nicht mehr. Nur gewartet und gegen 10 Uhr bei Dee angerufen. Zuerst ging sie nicht ans Telefon, aber ein paar Minuten später rief sie dann zurück. Nach dem „Hallo“, noch ehe ich meine Bitte nach einem Treffen vorbringen konnte, meinte Dee schon „wir müssen reden“. Und dann verabredeten wir uns für mittags im Dora’s. Weiterlesen

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